Pausenkonzert
Pausenhofkonzert: Bambägga spielt für Schüler
Die Bambägga mit den Verantwortlichen für das Pausenkonzert in der Höchstadter Realschule
Die Bambägga mit den Verantwortlichen für das Pausenkonzert in der Höchstadter Realschule
Foto: Realschule Höchstadt
Höchstadt a. d. Aisch – So etwas hat es noch nicht gegeben: Bei dem Konzert von Bambägga tanzten Schüler und Lehrer gemeinsam.

Pünktlich um 9.35 Uhr zur ersten großen Pause der Schüler der Realschule in Höchstadt gab es „Brotzeit auf die Ohren“. So heißt das neue Album der Bambägga, einer überregional bekannten Rap-Combo aus Bamberg, die im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ein Pausenhofkonzert gaben.

Anfangs irritierte Gesichter

Eingeladen wurden die Jungs vom AK Toleranz in Zusammenarbeit mit den Pädagoginnen Carolin Nelitz und Verena Lorz sowie der Jugendsozialarbeiterin Christine Hauenstein. Ohne zu zögern hatten sich die Bambägga bereit erklärt, ein Konzert zu geben, denn Musik erreicht die Jugendlichen. Auch Schulsprecherin Emily Obermark war sofort von der Idee begeistert und half bei der Organisation mit. Hausmeister Robert Schmitt kümmerte sich um die Technik.

Gleich zu Beginn wurden die Boxen aufgedreht und die Bambägga begrüßten das Publikum mit: „Kommt aus euren Klassenzimmern …!“ Anfangs schaute man in leicht irritierte Gesichter, denn so etwas hatte es auf dem Pausenhof noch nicht gegeben. Dann hieß es: „Alle Hände hoch.“ Schüler und Lehrer wippten gemeinsam zu dem Lied „Bassd scho“. Die Texte der Bambägga gehen ins Ohr und die Botschaft kommt an.

Zeichen für Courage

So wurde das Konzert zu einem Zeichen für Courage und gegen Rassismus – und dafür, dass die Realschule Höchstadt eine ganz besondere Schülerschaft hat, die mutig, offen und tolerant ist. Jugendliche, die sich für andere einsetzen und die die Schule zu einem Ort des Miteinanders gestalten.