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Gastronomie in Erlangen
Köche bereiten bei Cooking with friends besonderes Menü vor
Die fünf Köche arbeiten Hand in Hand bei der Zusammenstellung des „Zweierlei von der Miral-Taube“ in Erlangen.
Die fünf Köche arbeiten Hand in Hand bei der Zusammenstellung des „Zweierlei von der Miral-Taube“ in Erlangen. // Pascale Ferry
Signet des Fränkischen Tags von Pascale Ferry
Erlangen – Im Rahmen des „Cooking with friends“-Galaabends, der vergangene Woche in Marloffstein stattfand, bestritten fünf Köche aus Erlangen und dem Landkreis je einen Gang. Hier stellen sie sich und ihre Süeisen nun vor.
Santiago Estrada Lozano von „Santiago’s Kitchen“ aus Röttenbach
Santiago Estrada Lozano von „Santiago’s Kitchen“ aus Röttenbach // FT-Archiv

In welchen Küchen hast Du gelernt?

Durch das eigene Talent, mit Disziplin, durch Zuschauen und -hören habe ich mir Vieles beigebracht. Während meiner Zeit im Ausland habe ich viele internationale Küchen besuchen können, z. B. in Brasilien, Thailand, Singapur, Dubai, in der Karibik und in Südeuropa, die mich inspirieren.

Was bestellen Gäste bei Dir besonders häufig?

Ich habe kein klassisches à la Carte Restaurant, unsere Location ist buchbar für Anlässe für bis zu 30 Personen, wie Kochkurse, Menüabende, Verkostungen, usw.

Wie offen ist der fränkische Gaumen für Neues?

Das ist immer abhängig von der Weltoffenheit der Person.

Für welchen besonderen Gast durftest Du mal kochen?

Wir haben nur besondere Gäste.

Feierabend oder Wochenende! Was kochst Du Dir selbst gerne?

Ceviche, bunte Bowls, Steaks mit Chimichurri.

Santiago kochte beim Genussfestival in Marloffstein Wagyu-Tataki.

(www.santiagos-kitchen.de)

 

Zacharias Dengler vom „Muskat“ in Erlangen
Zacharias Dengler vom „Muskat“ in Erlangen // FT-Archiv

In welchen Küchen hast Du gelernt?

Meine Ausbildung habe ich im Arvena-Business-Hotel absolviert und danach im elterlichen Betrieb angefangen, den ich 2012 mit meiner Frau übernommen habe. Ich war aushilfsweise auch immer wieder in anderen Küchen. Was ich heute kann, habe ich mir selbst erarbeitet und lerne immer noch jeden Tag dazu.

Was bestellen Gäste bei Dir besonders häufig?

Wir arbeiten mit einer täglich wechselnden Karte. Für meine Kollegen von „Cooking with Friends“ koche ich regelmäßig nach gemeinsamen Events „Spaghetti Ingwer-Zitrone“ als nächtlichen Abschluss.

Welche Zutat würdest Du nie verwenden? Warum?

Glutamat. Es widerspricht meinem persönlichen Verständnis des Kochhandwerks Glutamat einzusetzen.

Für welchen besonderen Gast durftest Du mal kochen?

Jan Delay.

Feierabend oder Wochenende! Was kochst Du Dir selbst gerne?

Ich koche mir gerne Hühnersuppe. Leider viel zu selten.

Zacharias kochte beim Genussfestival in Marloffstein Jakobsmuschel, Kalbsleber in Beurre blanc

(www.das-muskat.de)

 

Dominic Polster vom Gasthaus „Polster“ in Kosbach
Dominic Polster vom Gasthaus „Polster“ in Kosbach // FT-Archiv

In welchen Küchen hast Du gelernt?

Im „Halali“ (München), im „Grand Hotel des Bains Kempinski“ (St. Moritz), im „Landhaus Stricker“ (Sylt), im „Tantris“ (München), im Hotel „Edelweiss“ (Zürs am Arlberg) und in der Hotelfachschule in Heidelberg.

Was bestellen Gäste bei Dir besonders häufig?

Kalbswiener, österreichischer Tafelspitz, frische Meeresfische, Spanferkelblutwurst aus hauseigener Metzgerei.

Welche Zutat würdest Du nie verwenden? Warum?

Zuckercouleur und Glutamat – weil wir natürlich kochen!

Wie offen ist der fränkische Gaumen für Neues?

Sehr offen!

Für welchen besonderen Gast durftest Du mal kochen?

Franz Beckenbauer, Herbert Hainer, IOC Dr. Thomas Bach, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, Innenminister Joachim Herrmann.

Feierabend oder Wochenende! Was kochst Du Dir selbst gerne?

Pasta mit Meeresfrüchten.

Dominic kochte beim Genussfestival in Marloffstein Seezungensandwich mit Süßkartoffeln und Bouchot-Muscheln

(www.gasthaus-polster.de)

 

Fritz Striegel vom Gasthaus „Alter Brunnen“ in Marloffstein
Fritz Striegel vom Gasthaus „Alter Brunnen“ in Marloffstein // FT-Archiv

In welchen Küchen hast Du gelernt?

Im „Gasthaus Rottner“ (Nürnberg), bei Alexander Herrmann (Wirsberg), im „Tantris“ (München), im „Gerhard Wieser Hotel Castel“ (Südtirol).

Was bestellen Gäste bei Dir besonders häufig?

Wild.

Welche Zutat würdest Du nie verwenden? Warum?

Rotschmierkäse – das erklärt sich von selbst! :-)

Wie offen ist der fränkische Gaumen für Neues?

Durchaus, man muss den Franken allerdings mitnehmen und ihm sinnvoll Deine Idee erzählen.

Für welchen besonderen Gast durftest Du mal kochen?

Der Genießer schweigt! :-)

Feierabend oder Wochenende! Was kochst Du Dir selbst gerne?

Ich gehe dann lieber zu netten Kollegen essen.

Fritz kochte beim Genussfestival in Marloffstein Zweierlei von der Miral-Taube mit Topinambour und Trüffel

(www.alterbrunnen.net)

 

Marco Hollbauer vom „Stüberl“ im Hotel Herzogspark in Herzogenaurach
Marco Hollbauer vom „Stüberl“ im Hotel Herzogspark in Herzogenaurach // FT-Archiv

In welchen Küchen hast Du gelernt?

Im Hotel „Bareiss“ (Baiersbronn), im Hotel Restaurant „Hirsch“ 1☆ (Sonnenbühl).

Was bestellen Gäste bei Dir besonders häufig?

Da gibt es keinen klaren Favoriten, von fränkischen Klassikern bis Hummer ist alles dabei.

Wie offen ist der fränkische Gaumen für Neues?

Es ist reichlich Interesse vorhanden. Es muss aber auch zum Anlass passen.

Für welchen besonderen Gast durftest Du mal kochen?

Ich freue mich über jeden Gast – sein Bekanntheitsgrad spielt keine Rolle.

Feierabend oder Wochenende! Was kochst Du Dir selbst gerne?

Zu einen geschmorten Kalbsbäckchen oder Krautwickel sage ich nie Nein.

Marco kochte beim Genussfestival in Marloffstein  Valrhona Guanaja/Erdnuss/Banane/Yuzu

(www.herzogspark.de)

 

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