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Chöre und Orchester
Festliches Konzert in Herzogenaurach verzaubert Publikum
Den Herzochor im Liederkranz 1861 leitete Gerald Fink.
Den Herzochor im Liederkranz 1861 leitete Gerald Fink. // Manfred Welker
Signet des Fränkischen Tags von Dr. Manfred Welker
Herzogenaurach – 180 Personen aus zahlreichen Chören und Orchesterformationen aus Herzogenaurach haben in der Evangelischen Kirche die Zuhörer begeistert. Die Weihnachtsstimmung ließ dabei nicht lange auf sich warten.

Das festliche Konzert in der Evangelischen Kirche von Herzogenaurach zeigte auch in diesem Jahr ein breites Spektrum und ein hohes Niveau an musikalischen Darbietungen. Die Zuhörer konnten sich davon überzeugen, dass sich die Kirche hervorragend für ein weihnachtliches Konzert eignet.

In diesem Jahr wirkten 180 Personen aus den zahlreichen Chören und Orchesterformationen Herzogenaurachs an dem Konzert mit. Um das Programm ansprechend zu gestalten, musste eine Auswahl getroffen werden. Die Akteure warteten bis zu ihrem Auftritt daher zum Teil in der Realschule oder in Räumen rund um die Kirche.

Bürgermeister Hacker: „ein wunderbares Konzert“

Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker würdigte die Teilnehmer der Veranstaltung: „Freuen wir uns auf ein wunderbares, festliches Konzert.“ Sein Dank ging an das Pfarrer-Ehepaar Schürrle für den „schönen Konzertsaal“. Außerdem verwies er auf die große Anzahl der Mitwirkenden.

Die Moderation hatte erneut Gerald Fink übernommen. Dieser würdigte unter anderem das breite musikalische Spektrum des Abends und stellte den Anwesenden die Frage des Abends: „Sind Sie in Weihnachtsstimmung?“

Konzert in Herzogenaurach zaubert weihnachtliche Stimmung

Denn ein Adventskranz, der auch in der Kirche leuchtete, und die kürzer werdenden Tage sorgten ja für Stimmung − und durch das Konzert sei auch für die weihnachtlichen Lieder gesorgt.

Es handle sich zwar um kein Konzert der Superlative mit seinen 180 Mitgliedern, habe aber viele „wunderschöne Beiträge“, sagte Fink. Er kündigte ein Programm an, das für etwa zwei Stunden tatsächlich auf wunderbare Weise die passende Stimmung erzeugte.

Stadtjugendkapelle sorgt für Applaus

Das Konzert begann mit der Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach unter der Leitung von Björn Schnee. Ihre Beiträge waren „Olympic Fanfare & Theme“ von John Williams und „Kleine ungarische Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer. Die Mitglieder der Stadtjugendkapelle hatten, wie nicht anders zu erwarten war, ihre Beiträge perfekt einstudiert und auch dargebracht, wofür sie einen langen Applaus erhielten.

Gut vertreten waren in diesem Jahr auf jeden Fall die Chöre der Stadt. Der Kirchenchor St. Otto unter der Leitung von Reinhold Weber wurde am Klavier von Ronald Scheuer unterstützt. Ihre Beiträge waren „Eisig war die Nacht“ von Gustav Holst, „O du, die Wonne“ von Georg Friedrich Händel sowie „Angels’ Carol“ von John Rutter.

Gerald Fink erklärte, es sei für ihn von großer Bedeutung, dass das Deutsche Chorfest im Jahr 2025 in Nürnberg stattfinde, das letzte Mal sei dies 1912 der Fall gewesen: „Und Cantus Vox aus Niederndorf ist im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei“, kündigte er an.

Herzochor im Liederkranz 1861 leitete Gerald Fink

Geleitet wird der Chor von Ellen Denzinger, ihre Beiträge „Weihnachtslieder singen“ von Oliver Gies, „Carol of Bells“ von Leontovich und Wilhousky sowie „Rocking around the Christmas Tree“ von Johnny Marks waren gut einstudiert. Begleitet wurden sie am Klavier von Katharina Denzinger.

Den Herzochor im Liederkranz 1861 leitete Gerald Fink selbst, ausgewählt hatte er dieses Jahr „Ihr Himmel, preiset Gott, den Herren“ von Hubert Parry sowie „Tauet, ihr Himmel, von oben“ nach dem Propheten Jesaia, das er vor nunmehr 24 Jahren selber komponiert hatte.

Großen Applaus erhielt der Jugendchor der Kantorei St. Magdalena unter der Leitung von Toni Rotter. Die Beiträge „There’s a light shining“ mit den Solisten Anna und Marc, „Santa Claus is coming“, aber auch „Driving home for christmas“ von Chris Rea gingen ihnen leicht von den Lippen. Die Käthe-Zang-Sing-und-Musikschule war in diesem Jahr durch das Akkordeonorchester unter Roland Baumann vertreten, von Fink mit „Stimmung kann man in der Musik erleben“ angekündigt.

Erwartungen des Publikums mehr als erfüllt

Baumann hatte 40 Jahre an der Käthe-Zang-Sing-und-Musikschule unterrichtet. Die Beiträge der Spielerinnen und Spieler, Arrangements von Stücken von Edvard Grieg „Peer Gynts Heimkehr“ und „Solveigs Lied“, waren hörenswert. „Méditation sur le premier Prélude de J.S. Bach“, das sehr bekannte Ave Maria von Charles Gounod interpretierten Gabriele Haberberger (Flöte) und Magdalena Gosch (Harfe).

Der Applaus der Zuhörer honorierte die Programmbeiträge der Mitwirkenden und alle waren sicher der Meinung, dass auch dieses festliche Konzert die Erwartungen mehr als erfüllt hat. Das gemeinsame Schlusslied „Tochter Zion, freue dich“ entließ die Zuhörer und die Akteure in die Nacht.

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