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Kirchweih Hesselberg
24-Meter-Monster: Pferdegespann zieht den Baum
Mit dem Pferdegespann von Manfred Müller wurde der Kirchweihbaum transportiert.
Mit dem Pferdegespann von Manfred Müller wurde der Kirchweihbaum transportiert. // Manfred Welker
Signet des Fränkischen Tags von Dr. Manfred Welker
Weisendorf – Beim Fällen und Aufstellen des Kirchweihbaumes in Hesselberg geht alles glatt. Um die Arbeit zu erleichtern, wurde vor einiger Zeit eine kleine Hilfestellung eingerichtet.

Bei der Kirchweih in Hesselberg schafften es die Ortsburschen mit Unterstützung einiger älterer Semester, den Baum in kurzer Zeit aufzurichten. In der Ortsmitte kündet ein 24-Meter-Baum von der Kerwa.

Gefeiert wurde das Fest in diesem Jahr im Anwesen von Lucas Kreiner. Der Kinderbaum steht direkt auf dem Anwesen, die Kirchweihgäste trafen sich in der Scheune des Anwesens. Diese war nach einem Blitzschlag am 17. Juni 1986 abgebrannt und dann wieder aufgebaut worden. Auf dem Grundstück direkt dem Wirtshaus gegenüber hat der Baum seinen Platz gefunden.

Beim Baumaufstellen packen die Kirchweihburschen kräftig an.
Beim Baumaufstellen packen die Kirchweihburschen kräftig an. // Manfred Welker

Um den Kerwasburschen die Arbeit zu erleichtern, wurde zum Baumaufstellen schon vor einiger Zeit ein Stahlrohr in den Boden eingesenkt, das Roland Kreiner extra für diesen Zweck hergestellt hatte. Der Baum wurde aus einem Privatwald zu diesem Zweck gespendet.

Zunächst Schwerarbeit

Für die Ortsburschen war zunächst Schwerarbeit angesagt. Das 24 Meter lange Prachtstück mit einer sehr schönen Krone wurde von Nico Kreiner gefällt. Bei dieser Aktion ging alles glatt, so dass der erste Baum verwendet werden konnte. Eingeholt wurde der Baum in diesem Jahr mit dem Pferdegespann von Manfred Müller aus Großenseebach. Die beiden Pferde „Marille“ und „Mirabell“ legten sich mächtig ins Zeug, so dass der Baum pünktlich ankam.

Johannes Zehner kam mit seinem Eicher-Trakto

Die Kerwasburschen wurden von Johannes Zehner mit seinem Eicher-Traktor ED 13 chauffiert, die Kinder und weitere Begleitung brachte Markus Koch mit seinem Fendt-Geräteträger zum Einsatzort. Für die musikalische Unterstützung beim Kerwasliedersingen sorgte der „Quetschn-Siggi“, Siegfried Greif aus Hemhofen. Einer, der in Hesselberg im Hintergrund dafür sorgt, dass bei den Kirchweihbräuchen alles rundläuft, ist Roland Zehner. Kleine Fähnchen in den Farben Rot und Weiß mit dem aufgelegten Frankenrechen flattern in Hesselberg. Er hat auch dafür gesorgt, dass eine wetterfeste Frankenfahne den Baum bekrönt und am Stamm Frankenflaggen befestigt sind.

Und einen Kinderbaum gibt's auch

Außerdem ist er auch für den Kranz zuständig. Nachdem der Baum mit rot-weißen Bändern, einem Kranz und Frankenflaggen geschmückt war, konnte die Arbeit beginnen. An den drei Schwalbenpaaren packten die Ortsburschen und weitere Unterstützer kräftig an, so dass der Baum unter dem Kommando von Peter Grau schnell in der Senkrechten stand. Danach wurde der Stamm verkeilt und mit Zweigen abgedeckt. In der Nacht wurde der Baum gut bewacht, damit er unbeschädigt blieb.

Um auch den Nachwuchs an ihre zukünftige Aufgabe bei der Kerwa heranzuführen, wurde ein Kinderbaum mit zehn Metern Länge geschmückt, und die Kinder durften beim Aufstellen helfen.

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