Noch 176 Minuten bis Spielbeginn: Ein bekannter Franke aus der Online-Welt ist schon da: Fußball-Influencer Nick Lösch besucht das Spiel und läuft ins Stadion. Der Neuendettelsauer und frühere Mitarbeiter des 1. FC Nürnberg wird später sogar aufs Feld und in die Mannschaftskabine gehen.
Noch 157 Minuten: Der DFB-Fanclub bringt ein Stück Oktoberfest-Feeling nach Augsburg. Vor der Arena steht ein Bierzelt. Die Fans stimmen sich auf das Griechenland-Spiel ein.
Fast drei Stunden vor Spielbeginn ist in Augsburg schon einiges los
Noch 125 Minuten: Der griechische Bus fährt vorüber - und schon herrscht Stimmung vor der Arena. Zusammen mit ein paar Heimfans singen und trommeln sich die Gäste schonmal warm.
Die Griechen feiern schon vor dem Stadion
Noch 117 Minuten: Die ersten Griechen begutachten den Rasen. Immer wieder feuert sie der noch nicht mal halb gefüllte Gästeblock an.
Hellas! Die Griechen feiern ihr Team schon vor Anpfiff
DFB: Unterstützung aus Franken
Noch 96 Minuten: Der Forchheimer Edi Kainer ist fast überall da, wo Deutschland Fußball spielt. Auch in Augsburg. Zusammen mit seinem Sohn Klaus, Kumpel Roland Sterzl und Bernd Jungbauer ist die Forchheimer Combo perfekt. Mit dabei ist wieder die Burker Fahne. Kainer war auf dem Weg ins Stadion noch einmal angehalten und hat zumindest die erste Halbzeit seines FC Burk in Oesdorf angesehen.
Noch 91 Minuten: Der deutsche Bus fährt in Augsburg vor. Die Handys werden gezückt.
Noch 65 Minuten: Rudi Völler läuft mit Nationalmannschafts-Presssprecherin über den Rasen. Selfiewünsche muss der Weltmeister von 1990 erstmal vertagen. Jetzt steht ein TV-Interview an.
Noch 45 Minuten: Dorthin läuft jetzt auch Jürgen Klopp. Seine Stimmung ist noch gut. Sein Grinsen ist weit bis unters Hallendach zu erkennen.
Noch 21 Minuten: Franken ist immer präsent: Auch wenn Lothar Matthäus heute für keinen TV-Sender im Einsatz ist, ist er doch präsent: Hinter dem Tor der Griechen hängt ein Banner mit dem Konterfei des Rekordnationalspielers und der Aufschrift „La vida Loddar“.
Halbzeitpause: Ein Grieche macht sich warm, absolviert zusammen mit einem Trainer Sprintübungen. Dann kommen auch die deutschen wieder aus der Kabine. Der Stadion-DJ spielt „Griechischer Wein“. Mitgesungen wird aber nur in den deutschen Blöcken.
14 Minute nach Abpfiff: Die meisten deutschen Fans haben die Arena in Augsburg nach der 0:1-Pleite schon verlassen. Der griechische Block ist noch voll und stimmt das ein oder andere Liedchen an.
28 Minute nach Abpfiff: Jonathan Tah legt vor und stellt sich den Fragen der Journalisten. Die griechischen Kollegen senden aus der Mixed-Zone sogar live.
32 Minute nach Abpfiff: Kapitän Joshua Kimmich tut seine Pflicht und ordnet das Spiel ein. „Das war kein gutes Spiel. Es war nicht so, dass wir es hätten verlieren müssen, aber es war auch nicht so, dass wir einen Sieg verdient gehabt hätten“, sagt er. Über das, was in Herzogenaurach entstanden ist, äußert er sich sehr angetan.
Joshua Kimmich über die Arbeit in Herzogenaurach
39 Minute nach Abpfiff: Hat da wer noch gefeiert? Die ersten griechischen Spieler laufen durch die Mixed-Zone. Ihre Stimmung: Deutlich gelassener als die des DFB-Teams.
Die Griechen sind nach dem Sieg über Deutschland happy
46 Minute nach Abpfiff: Hennes Behrens vom FC Augsburg ist da und freut sich. Vor etwa einer Stunde war er von Bundestrainer Klopp zu seinem Länderspiel-Debüt eingewechselt worden. Sogar Mitarbeiter des FC Augsburg sind extra deswegen da.
72 Minuten nach Abpfiff: Lange hat der DFB die Journalisten warten lassen, dann kommt doch noch ein Spieler zum Interview. „Gleich ist Abfahrt, bitte nur drei Fragen“ heißt es seitens der Pressestelle, als Yann Bisseck vor die Mikrofone tritt. Vier Fragen sind es dann doch und der Verteidiger zieht abgesehen vom Spiel eine positive Wochenbilanz.
Yann Bisseck lobt die Stimmung unter Jürgen Klopp
76 Minuten nach Abpfiff: Ein paar Fans warten noch am VIP-Eingang. Denn: Nicht alle DFB-Stars fahren mit dem Bus zurück nach Herzogenaurach. Diejenigen, die Phase 2 nicht mehr beim Team verbringen, reisen individuell ab. Finn Dahmen grinst noch in die eine oder andere Kamera. Und auch Karim Adeyemi ist ein beliebtes Fotomotiv. Der Flügelstürmer trägt um kurz vor Mitternacht noch eine Sonnenbrille. Aufgefallen ist er Fans trotzdem. Oder gerade deswegen.
Younes Ebnoutalib freut sich nach Abpiff über ein Gemälde
83 Minuten nach Abpfiff: Nationalspieler Younes Ebnoutalib freut sich. Der Künstler Bougrine ist da und überreicht ihn ein Gemälde, das den Angreifer im Trikot seines Vereins Eintracht Frankfurt zeigt. Ebnoutalib bedankt sich eifrig, auch seine Mutter freut sich. „Das ist Ölfarbe. Vorsicht beim Anfassen. Das kann noch ein paar Tage lang verschmieren“, sagt der Künstler. „Ich bin extra sechs Stunden aus Duisburg hierhergefahren“, erzählt der auf Nachfrage. Normalerweise brauche er einen Monat für ein Werk. Nun hat er seit Donnerstag nahezu „durchgemalt“. Die Aktion geschah auf Initiative von Ebnoutalibs Manager.















