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Neuausrichtung beim FSV Bruck
Mutlu übernimmt vorerst die Bruck-Fußballabteilung
ATSV Erlangen - FSV Erlangen-Bruck
Adigüzel Burak trainiert künftig gemeinsam mit Atilla Tatveren neben den U19-Junioren des FSV Erlangen-Bruck auf die erste Herrenmannschaft. // Sportfoto Zink
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Erlangen – Furkan Mutlu soll die Fußballabteilung des FSV Erlangen-Bruck führen. Burak Adigüzel und Atilla Tatveren übernehmen die erste Mannschaft, die weiter um den Klassenerhalt kämpft.
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Beim Fußball-Landesligisten FSV Erlangen-Bruck gibt es tiefgreifende personelle und strukturelle Veränderungen. Wie unser Partnerportal anpfiff.info berichtet, übernimmt Furkan Mutlu vorerst kommissarisch die Leitung der Fußballabteilung bis zur nächsten Abteilungsversammlung am 22. September, bei der er auch offiziell kandidieren will. Die sportliche Situation verschärfte sich derweil unter der Woche durch eine 0:6-Niederlage beim SC 04 Schwabach. Die Brucker stehen weiterhin mit nur einem Punkt aus elf Spielen am Tabellenende der Landesliga Nordost.

Im Zuge der Neuausrichtung hat die Vereinsführung die Trainerpositionen dauerhaft bis zum Saisonende besetzt. Burak Adigüzel und Atilla Tatveren übernehmen die erste Mannschaft fest. Beide betreuen parallel weiterhin die U19-Junioren des FSV, um den Übergang in den Herrenbereich zu erleichtern. Eine externe Lösung schloss der Verein aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen aus. „Wir wollten kein Geld für einen möglicherweise namhaften Trainer ausgeben, der dann am Saisonende wieder geht. Wir wollen Kontinuität“, erklärte Mutlu.

Der bisherige Interimscoach Simon Kreisel verbleibt als spielender Co-Trainer und Kapitän im Stab. Komplettiert wird das Trainerteam durch Athletiktrainer Dimitrios Nakou und Torwarttrainer Marcus Stahl.

Fokus auf den Nachwuchs

Strategisch setzt der Verein künftig konsequent auf den eigenen Nachwuchs und die Reintegration ehemaliger Spieler. Ziel sei es, die Identifikation mit dem Verein zu stärken und den Kern der ersten Mannschaft langfristig aus dem eigenen Unterbau zu entwickeln. Unter dem Motto „Fußballerfabrik für den Erlanger Fußball bis 2030“ plant der FSV zudem eine Modernisierung seiner Infrastruktur.

Trotz der prekären Tabellensituation hält die Abteilungsleitung am Ziel Klassenerhalt fest. „Wenn es dieses Jahr nichts wird, dann wollen wir im nächsten Jahr wieder etwas aufbauen. Es ist kein Beinbruch, wenn wir es nicht schaffen“, so Mutlu.

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