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Fußball-Schiedsrichter
Erlanger Quintett bringt es auf 13.000 Spiele
45 Jahre war  Fritz Hormeß vom  Baiersdorfer SV als Schiedsrichter aktiv, leitete etwa 2000 Partien. Hormeß wurde nun neben vier weiteren Schiedsrichtern der Gruppe Erlangen Erlangen ausgezeichnet.
45 Jahre war Fritz Hormeß vom Baiersdorfer SV als Schiedsrichter aktiv, leitete etwa 2000 Partien. Hormeß wurde nun neben vier weiteren Schiedsrichtern der Gruppe Erlangen Erlangen ausgezeichnet. // Archiv/Picturedreams
Signet des Fränkischen Tags von Uwe Kellner
LKR Erlangen-Höchstadt – Der Landkreis Erlangen-Höchstadt ehrt jährlich Sportler für ihre Erfolge. Für das Jahr 2022 wurden fünf Schiedsrichter ausgezeichnet. Zusammen kommen sie auf über 13.000 Spiele.

Jedes Jahr zeichnet der Landrat des Kreises Erlangen-Höchstadt, Alexander Tritthart, Sportler für ihre herausragenden Erfolge aus. Für das Jahr 2022 wurden im Frühling dieses Jahres auch fünf Schiedsrichter der Gruppe Erlangen mit einer Medaille und einer Urkunde bedacht. Die Fußball-Haudegen leisteten in ihrer Laufbahn viel für den Amateursport im Landkreis und werden hiermit nochmals vorgestellt:

Andreas Ackermann pfeift für die SpVgg Effeltrich und absolvierte seine Schiedsrichterprüfung am 1. März 1984. Er pfeift noch heute. In seiner Schiedsrichtergruppe begleitet er die Nachwuchsschiedsrichter bei ihren ersten Einsätzen und kann hierbei seine langjährige Erfahrung weitergeben. Er pfiff auch immer wieder Spiele von krebskranken Kindern und für die Lebenshilfe kostenfrei. Andreas Ackermann war für den früheren Schiedsrichteraustausch mit der damaligen DDR verantwortlich. Auch dort hat er regelmäßig Spiele gepfiffen. In seiner Laufbahn leitete er etwa 1500 Spiele.

Die Gruppen-Schiedsrichterobmänner Simon Winkler (l.) und Manfred Kettler (r.) ehrten die Unparteiischen. Fritz Hormeß war aus gesundheitlichen Gründen zum Fototermin verhindert.
Die Gruppen-Schiedsrichterobmänner Simon Winkler (l.) und Manfred Kettler (r.) ehrten die Unparteiischen. Fritz Hormeß war aus gesundheitlichen Gründen zum Fototermin verhindert. // anpfiff.info

Heinz Hofmann pfeifet für den TSV 09 Gräfenberg und absolvierte seine Schiedsrichterprüfung am 5. März 1975. Noch heute pfeift er regelmäßig Spiele bis zur Kreisklasse. Der Referee ist sehr zuverlässig und gibt so gut wie nie ein Spiel zurück, das ihm zugeteilt wird. Auch Heinz Hofmann setzt sich für sozial schwächere Menschen ein und pfeift zum Beispiel Spiele von krebskranken Kindern oder für die Lebenshilfe kostenfrei. Zudem leitete er regelmäßig Schulturniere. In seiner Schiedsrichtergruppe ist er im Vergnügungsausschuss und unterstützt die Vorstandschaft tatkräftig bei gesellschaftlichen Events. Heinz Hofmann hat in seiner Laufbahn bereits mehr als 3000 Spiele als Schiedsrichter und Assistent geleitet.

Fritz Hormeß pfeift für den Baiersdorfer SV und absolvierte seine Schiedsrichterprüfung am 1. Juni 1977. Er ist heute passives Mitglied der Erlanger Schiedsrichtergruppe. Auch er beteiligte sich dabei, Fußballspiele für soziale Zwecke kostenlos zu leiten. Auf der Jahresabschlussfeier 2022 wurde Fritz Hormeß für seine 45-jährige Schiedsrichter-Tätigkeit geehrt. Der Schiedsrichter ist sehr engagiert und unterstützt die Vorstandschaft bei deren Aufgaben, vor allem wenn es um gesellschaftliche Ereignisse geht. In seiner Laufbahn leitete Fritz Hormeß zirka 2000 Partien. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er am Fototermin nicht teilnehmen.

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Alfred Reusch pfeift für den SC Adelsdorf und absolvierte seine Schiedsrichterprüfung am 1. November 1971. Auch heute pfeift er noch regelmäßig Woche für Woche Spiele bis zur A-Klasse. Der Schiedsrichter ist Ehrenmitglied der Gruppe Erlangen und wurde an der 100-Jahr-Feier im September 2021 für seine 50-jährige Schiedsrichter-Tätigkeit ausgezeichnet. Zu den Sitzungen und Veranstaltungen der Schiedsrichtergruppe Erlangen ist er stets anwesend. Für soziale Zwecke ist der Referee immer zu haben und leitet diese Partien kostenfrei. In seiner Laufbahn hat Alfred Reusch bereits über 2700 Begegnungen geleitet.

Robert Unzeitig pfeift für den TSV Lonnerstadt und absolvierte seine Schiedsrichterprüfung am 1. November 1980. Bis zur Kreisklasse leitet er noch heute Spiele von Woche zu Woche. Es gibt immer wieder Wochen, in denen er innerhalb von sieben Tagen fünf Spiele oder mehr leitet. Es ist daher leicht nachvollziehbar, dass er bereits mehr als 4200 Spiele gepfiffen hat. Robert Unzeitig ist sehr zuverlässig, Rückgaben von Spielen kommen bei ihm kaum vor und er ist für die Amateurfußballer im Spielkreis auch kurzfristig einsatzbereit. Wenn es darum geht, für soziale Zwecke seine Pfeife in den Mund zu nehmen, ist er gerne kostenfrei mit dabei.

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