Trotz einer arg gebeutelten Besetzung hat der HC Erlangen am Ostersonntag in der ausverkauften Nürnberger Arena Leidenschaft gegen die Rhein-Neckar Löwen aufs Parkett gezaubert. Am Ende leuchtete ein Endergebnis von 29:27 von der Anzeigetafel.
Dabei zeigten auch die Rhein-Neckar Löwen von Beginn an, warum sie zu den Großen der Liga gehören. Zwar brachte Tin Herceg die Halle mit einer frühen Siebenmeter-Parade direkt zum Kochen, doch die Gäste blieben cool und erarbeiteten sich eine verdiente 13:10-Pausenführung. Doch wer in der Pause dachte, der HCE würde den Kopf in den Sand stecken, wurde kurz darauf eines Besseren belehrt.
Nach dem Seitenwechsel: HCE schaltet in den Angriffs-Modus
Wie verwandelt stürmte der HCE aus der Kabine und brannte einen 5:0-Lauf in den Hallenboden. In bester Türsteher-Manier riegelte die Defensive das Tor ab und allmählich versank die Arena in Nürnberg in purer Ekstase. Als Firnhaber am Kreis wühlte und Nissen aus dem Rückraum einschlug, gab es auf den Rängen kein Halten mehr.
In der Crunchtime wurde es dann richtig dramatisch. Die Löwen bewiesen ihre Klasse, kämpften sich durch Kohlbacher und Thrastarson immer wieder heran und machten aus der Schlussphase einen echten Krimi. Doch der HCE hatte an diesem Tag auf jede Frage die passende Antwort: Runarsson verwandelte seine Siebenmeter mit Präzision und die Halle eskalierte komplett, als Bialowas den Abpraller zum Vorentscheid versenkte. Mit dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr.










