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Neues Eisstadion in Höchstadt
ESC Höchstadt ist angetan: „Haben jetzt ein ideales Stadion“
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ESC-Vorsitzende Nadja Müller (rechts) und ihre Stellvertreterin Trixi Meier sind begeistert vom neuen Stadion. Sie sind natürlich auch selbst auf dem Eis aktiv. // Andreas Dorsch
Signet des Fränkischen Tags von Andreas Dorsch
Höchstadt – Beim ESC Höchstadt ist man begeistert von dem fast neuen Eisstadion. Für den nächsten internationalen Eiskunstlaufwettbewerb haben sich bereits 67 Teams aus zwölf Ländern angemeldet.

„Das neue Stadion ist super“, stellen Nadja Müller und Trixi Meier bei jedem Training fest. Die Vorsitzende des Eis- und Schwimmsportclubs (ESC) Höchstadt und ihre Stellvertreterin möchten gar nicht mehr runter von der neuen Eispiste. Auch wenn  die Eishockey-Profis vom HEC für mehr Schlagzeilen sorgen, muss sich der ESC mit seinen 520 Eissportlern nicht verstecken. Sie sind eine Sparte des mit 1300 Mitgliedern größten Sportvereins in Höchstadt. In zehn Abteilungen wird beim ESC Sport getrieben. Dazu gehören neben Schwimmen und Tauchen unter anderem auch Basketball und Triathlon.

Die meiste Begeisterung herrscht derzeit bei den Eissportlern über die neue Trainings- und Wettkampfstätte. „Wir haben jetzt keine Gorillas mehr im Nebel und immer die gleiche Eisqualität“, schwärmt Nadja Müller. In dem nun komplett geschlossenen und im Winter sogar beheizten Stadion sind  Nebel, der früher manches Training und Spiele fast unmöglich machte, kein Thema mehr.  „Und man kann zu jedem Training immer das Gleiche anziehen“, freut sich Trixi Meier. Die Sportkleidung hänge jetzt nicht mehr von der Außentemperatur ab – für die Eiskunstläufer ein großer Vorteil. 

Eiszeit in anderen Stadien

Die Eissportler sind froh, wieder in der eigenen Halle  trainieren zu können. Wie die Kollegen vom HEC hatte auch der ESC in anderen Stadien Eiszeiten angemietet.  Das vor allem für die inzwischen drei Synchron-Teams des Vereins, die auch international an den Start gehen. Sie gehören zu der großen Gruppe der Eiskunstläufer, von denen etwa die Hälfte Kinder sind. 

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In der fast komplett neuen Eishalle haben nicht nur die Synchron-Eiskunstläufer jetzt ideale Bedingungen. // Andreas Dorsch

Besonders freuen sich die Damen aus dem Vorstand, dass die 117 Kinder auf der Warteliste, die im vergangenen Jahr aufs Eis kommen wollten, jetzt starten können. Trixi Meier: „Wir haben die Trainingspläne optimiert und schleusen jetzt jeden Samstagvormittag 350 Eiskunstläufer aller Altersgruppen durch –  jeder soll sein Training bekommen.“ Ganz aufs Eishockey verzichten kann der ESC aber auch nicht. In der Nordbayern-Hockey-Liga – in der nur Hobbymannschaften antreten – gehen heuer mit den „Blue Lions“ und den „Weiher Rats“ gleich zwei ESC-Teams  in verschiedenen Leistungsklassen an den Start.

Bavaria-Cup in Höchstadt

Bereits jetzt zum Saisonbeginn hat der ESC schon Ende März im Fokus, wenn die 67 Mannschaften aus zwölf Ländern wieder zum Bavaria-Cup nach Höchstadt kommen. An diesem Wochenende veranstaltet die Deutsche Eislaufunion auch gleich die deutschen Meisterschaften im Synchron-Eiskunstlauf in Höchstadt. Nadja Müller freut sich schon auf die Wettbewerbe: „Wir haben jetzt ein ideales Stadion, in das du die Welt einladen kannst.“ Showtime ist im März ebenfalls angesagt, wenn die jungen und älteren Kunstläufer aus dem Verein zur jährlichen Eisgala laden.

Ganz abgeschlossen sind für den ESC die Arbeiten am Eisstadion aber noch nicht. In Eigenregie und auf eigene Kosten möchte der Verein zusammen mit dem HEC einen zweigeschossigen Anbau realisieren. Hier planen die Eiskunstläufer einen Gymnastikraum mit Spiegelwand und der HEC ein Fitnessstudio. Die beiden ESC-Damen haben  Lob für die städtischen Mitarbeiter des Sportzentrums parat, die ihnen das Eis bereiten und optimale Trainingsbedingungen schaffen. Und sie sind sich mit einem Dank an die Stadt einig: „Wenn hier nicht saniert worden wäre, gäbe es keinen Eissport mehr in Höchstadt.“

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