Historie
Judenfriedhof Zeckern: Lautlose Geschichte
Durch dieses schwere Tor wird der Friedhof in Zeckern betreten. In der Regel ist es allerdings verschlossen. „Aus Gründen“, wie gerne gesagt wird.
Foto: Michael Busch
Zeckern – Bei Dokumentationen wurden 1522 Gräber gezählt, auf denen noch etwa 800 Grabsteine standen.

Es ist ein schweres Tor, das verschlossen auf der Westseite des Friedhofes steht. Eine schwere Kette um die beiden eisernen Flügel, die nur selten geöffnet wird. Es wirkt bei aufgehender Sonne, der man durch den Wald entgegen schaut, die einen bei direktem Kontakt blendet, wie ein Park. Ruhig, friedlich, wenn auch der einsetzende Berufsverkehr auf der nahen Bundesstraße diese Stille unterbrechen will. Ein Schild am Eingang irritiert. „Dieser Friedhof wird dem Schutz der Allgemeinheit empfohlen.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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