Augenzeuge erzählt
Olympia-Attentat 1972: Erlebnisse eines Polizisten
Helmut Fischer vor 50 Jahren. Für ein buntes Olympia  entwarf Designer Otl Aicher türkise Anzüge und Dirndl-ähnliche Kleider als Uniform für das Personal.
Foto: Fischer/Archiv
Herzogenaurach – 17 Tote, das ist das traurige Resultat des Geiseldramas von Olympia 1972. Der Herzogenauracher Helmut Fischer war in München als Polizist vor Ort.

Es ist kurz nachdem die acht palästinensischen Terroristen mit neun noch lebenden Geiseln das Haus der israelischen Olympiamannschaft verlassen haben. Der Bundesgrenzschutz ist noch nicht angekommen, das Gelände nur sporadisch abgesperrt. Der 22-jährige Polizist aus Herzogenaurach, Helmut Fischer, und seine Kameraden beugen sich ihrer Neugier und rennen in das leere Gebäude, dass am 5. September 1972 zu einem Gefängnis wurde. Dort bietet sich den jungen Männern ein Bild des Grauens. Das Appartement ist verwüstet, die Wände sind mit Blut und ...

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