Rathaus
Erleichterung: auch ohne Termin ins Bürgerbüro
Mara Kreß  am Terminal: Nach dem Check-in  bekommt man ein Ticket, dessen Nummer dann am Display über der Tür angezeigt wird.
Mara Kreß am Terminal: Nach dem Check-in bekommt man ein Ticket, dessen Nummer dann am Display über der Tür angezeigt wird.
Foto: Bernhard Panzer
Herzogenaurach – Im Bürgerbüro wird manches wieder einfacher. Wartezeiten wird es dennoch geben – das sind die Gründe.

Der Besuch des Bürgerbüros ist ab kommenden Montag, 30. Mai, auch ohne vorherige Terminvereinbarung wieder in eingeschränkter Form möglich. Darauf weist die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung hin. Zuletzt war es durch die Corona-Beschränkungen wiederholt zu langen Wartezeiten und Engpässen gekommen.

 

Wartezeiten für Spontane

Weiter heißt es: „Bürger, die vorab einen Termin gebucht haben, werden bevorzugt behandelt.“ Wer spontan einen Besuch einplant, also sogenannte Spontankunden, und keinen Termin vereinbart hat, müsse deshalb gegebenenfalls mit längeren Wartezeiten im Bürgerbüro rechnen. Außerdem bitten die Mitarbeiter um Beachtung, dass eventuell bei größeren Besucherströmen nicht alle Spontankunden bedient werden können, da das Bürgerbüro nur über bestimmte Kapazitäten verfügt.

Das Bürgerbüro empfiehlt daher ausdrücklich auch weiterhin, die vorherige Terminvergabe über das Online-Buchungssystem auf der städtischen Internetseite zu nutzen. Auf der Startseite findet man bei den Top-Themen den Button „Terminbuchung Bürgerbüro“. Oder man nutzt den Link www.herzogenaurach.de/rathaus/aemter/buergerbuero

Am Terminal ein Ticket ziehen

Auch Bürger, die ohne Termin ins Bürgerbüro kommen, müssen im Warteraum am neuen Buchungsterminal ein „Ticket“ ziehen. Sie werden auf diese Weise vom System der Reihe nach „eingeschoben“, unter Berücksichtigung der vorrangigen, online gebuchten Termine.

Derzeit sind kurzfristige Termine im Bürgerbüro sehr beschränkt möglich, heißt es weiterhin. So sei für Termine mit einem mehrwöchigen Vorlauf zu rechnen, da es aufgrund der bevorstehenden Reisezeit eine erhöhte Anfrage nach Ausweis- und Passdokumenten gibt. Gerade der Rückstau aus den letzten beiden Jahren, in denen das Reisen nicht ohne weiteres möglich war, lasse die Nachfrage nach Reisedokumenten stetig ansteigen und ist bereits sehr hoch.

Terminflut wegen Kinderpässen

Auch die gesetzliche Reduzierung der Gültigkeitsdauer von Kinderreisepässen von sechs Jahren auf ein Jahr führt laut Presseinfo zur gegenwärtig hohen Terminflut. Zudem wurden Termine durch die zusätzliche Zahl von Anmeldungen geflüchteter Menschen aus den Kriegsgebieten der Ukraine benötigt.

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