Flut im Aischgrund
Spendenwelle und neue Vorwürfe
Juliane Dresel
Auch alle Fliesen müssen raus. Noch hat Juliane Dresel für das Haus ihrer Mutter keine finanziellen Zuschüsse gesehen. Vom Spendenkonto sollen spätestens nächste Woche die ersten Gelder fließen.
Foto: Andreas Dorsch
Höchstadt a. d. Aisch – Eine hohe Spendensumme hat ein Aufruf der Stadt Höchstadt eingebracht. Was davon bei den Anwohner bisher ankam und warum sie die Behörden kritisieren.

Über drei Wochen sind inzwischen vergangen, seit die Flutwelle im Aischgrund durch einige Straßen Höchstadts schwappte. Die Spuren sind überall noch deutlich zu sehen. Von Wasser und Schlamm sind die gefluteten Häuser weitgehend befreit. Jetzt laufen überall die Trocknungsgeräte und die Flutopfer sind gespannt, ob und was sie von den angekündigten Spendengeldern und Entschädigungen abbekommen. Im Haus von Kerstin Witt in der Gerbergasse in Höchstadt hat Tochter Juliane Dresel zusammen mit ihrem Bruder inzwischen alle Böden herausgerissen. Fliesen und Laminat mussten bis auf den Estrich entfernt werden. In ...

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