Die Redaktion Kitzingen der Main-Post wird seit einigen Tagen und noch bis Ende August durch eine neue Volontärin verstärkt. Volontäre sind Redakteure in Ausbildung. Nargis Silva stellt sich hier selbst vor:
Geboren bin ich in Kiew, wo ich meine halbe Kindheit verbracht habe. Im Alter von zehn Jahren kam ich mit meiner Familie nach Deutschland. Von da an arbeitete ich mich im Schulsystem nach oben und machte schließlich das Abitur. Anschließend habe ich den Diplomstudiengang Elektrotechnik an der THWS Schweinfurt absolviert und zwei Jahre in einem entsprechenden Beruf gearbeitet. Dann aber entschied ich mich, noch einmal zu studieren, und zwar mein Herzensfach Philosophie.
Während des Zweitstudiums entdeckte ich meine Leidenschaft für das Schreiben. Es machte mir viel Spaß, komplexe Gedanken zu verstehen und sie auf das Wesentliche herunterzubrechen. Doch nur tote Denker zu studieren, war auf Dauer etwas trocken. Nachdem ich im Herbst 2020 bei einem Literaturwettbewerb gewonnen hatte, stand für mich fest, dass ich das Schreiben zum Beruf machen will.
Berufswunsch: Hauptsache schreiben
Aufgrund meines großen Interesses an Menschen und meiner Wissbegierde fiel meine Wahl schnell auf den Journalismus. Also fragte ich bei der Main-Post nach der Möglichkeit der freien Mitarbeit an. Es klappte. Ab April 2022 schrieb ich als freie Autorin für das Würzburger Medienhaus und für andere Verlagshäuser, etwa für das Philosophie Magazin.
Es hat einige Jahre gedauert, bis ich zu meiner Berufung gefunden habe. Aber umso sicherer bin ich mir heute, dass ich etwas tue, das zu mir und meinen Stärken passt. Seit Mai arbeite ich als Redaktionsvolontärin in Kitzingen. Ich freue mich auf viele spannende, berührende und auch mal nüchterne Geschichten. Hauptsache schreiben!
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