Eine gute Nachricht für die beiden Notarzt-Standorte in Volkach und Karlstadt: Die Einsatzbereitschaft soll dort nicht nur tagsüber, sondern auch nachts erhalten bleiben. Dafür spricht sich der zuständige Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) in Würzburg aus.
Ende 2022 hatte eine Notarzt-Studie für Bayern im Auftrag des bayerischen Innenministeriums aufhorchen lassen. Sie hatte die Notarzt-Standorte im Freistaat auf ihren Bedarf hin untersucht und war mit Blick auf Karlstadt und Volkach zum Schluss gekommen, man könne die dortigen Notarzt-Bereitschaften auf den Tagbetrieb reduzieren. Völlig verzichtbar wären in Unterfranken sogar die Standorte Bischofsheim und Mellrichstadt in der Rhön, Hofheim im Landkreis Haßberge sowie Uffenheim (Lkr. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) im angrenzenden Mittelfranken.
Der ZRF antwortet nun auf eine Anfrage der CSU-Landtagsabgeordneten Barbara Becker aus Wiesenbronn (Lkr. Kitzingen) zu den Standorten Volkach und Karlstadt, dass diese Studie keine Planung für die Notarzt-Standorte darstelle, sondern lediglich als "wissenschaftliche Arbeitshilfe" und "Diskussionsgrundlage" zu verstehen sei. Die konkrete Planung für die jeweiligen Gebiete entstehe in Abstimmung zwischen dem ZRF und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB).
In gemeinsamen Gesprächen seien die beiden Organisationen inzwischen überein gekommen, die Notarzt-Standorte Karlstadt und Volkach weiterhin rund um die Uhr besetzt zu lassen. Man sehe "aktuell keinen Handlungsbedarf, etwas zu ändern". Aus Sicht von ZRF und KVB gebe es "keinen Grund, an der Bedarfsnotwendigkeit zu zweifeln".









