0
Schock in Hesselbach
Kleinkind stürzt in Brunnen – Mutter springt hinterher
Feuerwehr - Symbolbild
Mehrere Wehren aus dem Kreis Kronach sind am Montag (26. August) im Einsatz gewesen: In Hesselbach ist ein Kind beim Spielen in einen Brunnen gestürzt. (Symbolbild) // Niklas Treppner/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion, Daniela Pondelicek
Hesselbach – Ein Moment der Unachtsamkeit führt zu einem Sturz: In Hesselbach fällt ein Kind in einen Brunnen, die Mutter springt sofort hinterher. Wie die Rettung schlussendlich gelungen ist - und wie es dem Kind jetzt geht.

Ein glücklicherweise gutes Ende nahm ein Brunnensturz, der sich am Montagnachmittag (26. August) im Ortsteil Hesselbach zugetragen hat. Wie die Polizeiinspektion Kronach mitteilt, ist gegen 17:48 Uhr über die Integrierte Leitstelle Coburg die Mitteilung über ein Kind eingegangen, welches in einen Brunnen gefallen sein soll.

Wie sich vor Ort herausstellte, war das ein Jahr und neun Monate alte Kleinkind in einem Privat-Grundstück auf einen Brunnenschacht gestiegen, welcher mit einer Metallplatte abgedeckt war.

Kind fällt in Hesselbach in Brunnen: Mutter springt sofort hinterher

Beim Besteigen des Schachtes rutschte die Abdeckplatte zur Seite und das Kind fiel in den Brunnen. Die vor Ort anwesende Kindsmutter hatte den Sturz glücklicherweise beobachtet und sprang sofort hinterher. Die 33-Jährige konnte somit das Kind über Wasser halten und es vor einem möglichen Ertrinken bewahren.

Die ebenfalls anwesende Großmutter des Kindes verständigt sofort über Notruf die Rettungskräfte. Zahlreiche Feuerwehrkräfte aus Hesselbach, Lahm und Wilhelmsthal sowie Kameraden mit der Drehleiter aus Kronach fuhren die Einsatzstelle an. "Die Kameraden aus Lahm sind für den Atemschutz hinzugezogen worden - schließlich stand ja nicht fest, ob in den Tiefen des Brunnens der Sauerstoff knapp werden könnte", erklärt Frank Fischer, Kronacher Kreisbrandrat, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Feuerwehr rettet Kind aus Brunnenschacht: Mutter und Kind leicht verletzt und unterkühlt

Da nicht genau bekannt gewesen sei, wie tief der Brunnen sein könnte, seien die Kameraden aus Kronach mit der Drehleiter angefordert worden. "Schlussendlich hat aber die Leiter der örtlichen Wehr aus Hesselbach gereicht, um Mutter und Kind zu erreichen", so Fischer. Soll heißen: Das Kleinkind konnte mit leichteren Blessuren und einer Unterkühlung aus dem Brunnen geborgen und in die Kinderklinik nach Coburg gebracht werden.

Die Kindsmutter trug ebenfalls leichte Verletzungen und eine Unterkühlung davon und wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Coburg gebracht. Kreisbrandrat Frank Fischer zeigt sich nach dem Einsatz zufrieden. "Der Einsatz ist gut verlaufen, nach etwa einer Stunde sind die Kameraden wieder eingerückt."

Lesen Sie auch:

Inhalt teilen
  • kopiert!