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Wenn die Schule brennt
100 Rettungskräfte zeigen, was im Notfall zu tun ist
Die Ausrüstung wurde genau geprüft.H. Knoth
Die Ausrüstung wurde genau geprüft. // Foto: Hubert Knoth
Mitwitz – Sirenenalarm in Mitwitz: Feuerwehren und Rettungskräfte brillieren bei einer realitätsnahen Schauübung an der Grundschule.

Um 18.10 Uhr gingen in der Marktgemeinde Mitwitz die Sirenen. Der Grund war die Meldung eines Brandes mit vermissten Personen an der Grundschule – als groß angelegte Schauübung. Kurze Zeit später war auch schon das erste Martinshorn zu hören. Nach und nach rückten alle Wehren an.

Das BRK Schneckenlohe versorgte die Verletzten.
Das BRK Schneckenlohe versorgte die Verletzten. // Foto: Hubert Knoth

Nachdem die Brandmeldeanlage der Schule überprüft worden und auch der vermeintliche Brandherd bekannt war, stand auch schon der Atemschutztrupp der Mitwitzer Wehr bereit. Parallel dazu wurde alles mobilisiert, um den Löschangriff starten zu können. Dabei wurde nicht nur Wasser aus den Hydranten gezogen, sondern über eine 600 Meter lange Strecke auch aus dem Breitensee gepumpt.

Es dauerte nicht allzu lang, bis der erste aufgefundene Verletzte auf einer Trage an das BRK Schneckenlohe zur weiteren Versorgung übergeben werden konnte.

Rauch in den Räumen der Mitwitzer Schule

Die Suche wurde präzise und gewissenhaft fortgesetzt, und noch ein zweiter, nicht gehfähiger Verletzter wurde auf die gleiche Weise gerettet. Dies war nicht so einfach, da in den Räumen starke Rauchentwicklung vorhanden war, die die Sicht erschwerte.

Hier wurde mit Sprühstrahl gelöscht.
Hier wurde mit Sprühstrahl gelöscht. // Foto: Hubert Knoth

Die Leitung des Einsatzes lag in den Händen von Markus Götz, der zusammen mit allen anderen Verantwortlichen per Funk kommunizierte, die Fäden spann und nach dem Löscherfolg und erfolgreicher Rettung Vermisster den Einsatz beendete. Eindrucksvoll wurde wieder einmal bewiesen, was die Feuerwehren zu leisten imstande sind. Viele Interessierte verfolgten das Geschehen.

Kreisbrandmeister Moritz Kostka bedankte sich bei allen Aktiven für ihren Einsatz, während Kreisbrandmeister Sebastian Kolb über Lautsprecher die Vorgehensweise und Details erläuterte.

Nachwuchs gewinnen

Bürgermeister Oliver Plewa dankte allen Teilnehmern und lobte die Arbeit der nahezu 100 Wehrleute. Er sagte, dass man mit Aktionen wie dieser auch das Interesse der Kinder wecken wolle, die ja einmal die Feuerwehrler von morgen sein könnten. Schließlich merkte er an, dass für 600.000 Euro ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft werde, das die Wehr stärken solle.

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