In Teuschnitz wurde die Auferstehung Jesu Christi am Ostermorgen um 5.30 Uhr gefeiert. Traditionell entzünden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr das Osterfeuer. Die Ministranten wurden von Jugendlichen unterstützt, die ehrenamtlich beim Klöppern helfen und gerne bei besonderen Gottesdiensten ministrieren. Der Gottesdienst war sehr gut besucht. Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zum Osterfrühstück ins Pfarrheim ein. Der Einladung folgten etwa 80 Gemeindemitglieder. Besonders schön war, dass in der Osternacht auch eine kleine Osterkerze für das Jugendhaus Am Knock gesegnet wurde. Die Leiterin des Jugendhauses, Gemeindreferentin Kathrin Ritter, feierte den Gottesdienst mit. Pfarrer Detlef Pötzl ging in seiner Ansprache darauf ein, dass „Auferstehung“ nicht nur ein historisches Ereignis sei. Auferstehung müsse immer wieder neu geschehen, wenn man Vergangenes zurücklasse, sich aus Abhängigkeiten befreie und Ängste überwinde.
Christina Punzelt gestaltet Osterkerze selbst
In Tschirn begann die Osternacht bereits am Karsamstag mit dem Sonnenuntergang. Die Gottesdienstbeauftragte Christina Punzelt hatte – wie in den vergangenen Jahren – die Osterkerze selbst gestaltet. Mesner Wolfgang Stark entzündete das Osterfeuer und half tatkräftig, damit die Osterkerze dem kräftigen Wind trotzen konnte. Für Vincet Alber (15 Jahre) war die Osternacht eine Premiere, denn er durfte zum ersten Mal Ostern die Orgel spielen. Bernd Jungkunz aus Teuschnitz übernahm den Kantorendienst. Pfarrer Detlef Pötzl erklärte die Bedeutung des Osterfestes: Ostern bedeute, dass man nicht am Grab stehen bleiben dürfe. Man müsse weitergehen, den Sinn im eigenen Leben entdecken und Zeugnis von der eigenen Hoffnung ablegen.
Die Wickendorfer Ministrantinnen und Ministranten bringen die Osterfreude immer besonders lebendig zum Ausdruck. Pfarrer Detlef Pötzl betonte, dass Christen zur Freude berufen sind. Lebensfreude werde im Hier und Jetzt verheißen. Ein Leben in Fülle und sogar in Ewigkeit werde den Gläubigen versprochen. Bei allen Herausforderungen des Lebens gelte stets die Zusage, dass die Gläubigen mit Gottes Hilfe zum Leben auferstehen werden. Der Gottesdienstbeauftragte Uwe Thoma übernahm den Kantorendienst und trug das Exsultet – das Osterlob – vor.
Gläubige in Wallenfels werden mit Spruchband begrüßt
Vor der Kirche in Wallenfels werden die Gläubigen bereits mit dem Spruchband „Frohe Ostern“ begrüßt. Thomas Weiß gestaltet die kleine Rasenfläche vor der Kirche ehrenamtlich. Bald schon werden dort viele Frühlingsblumen blühen. Das Erwachen der Natur ist eine schöne Parallele zur Feier der Auferstehung. Pfarrer Detlef Pötzl freute sich, dass am Ostersonntag viele Gläubige zum Ostergottesdienst kamen. In der Osternacht gestaltete die Gottesdienstbeauftragte Denise Regel eine Wort-Gottes-Feier mit Segnung der Osterkerze und des Osterwassers.
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