Trotz der Regenschauer waren viele Gläubige zur Dekanatswallfahrt nach Glosberg gekommen. Und man wollte es kaum glauben, noch während der Begrüßung fielen die ersten Sonnenstrahlen ins Gotteshaus.
In der überfüllten Wallfahrtskirche Mariä Geburt konnte Dekan Detlef Pötzl zu dieser außergewöhnlichen Wallfahrt zahlreiche Geistliche, den Festprediger (Domkapitular und Leitender Pfarrer im Seelsorgebereich Kronach, Albert Müller), sowie auch den einstigen Initiator dieser mittlerweile traditionellen Dekanatswallfahrt, Heinz Hausmann, begrüßen.
Heinz Hausmann hatte als damaliger Dekanatsratsvorsitzender (1981 bis 2014) Mitte der 1990er Jahre die Idee, alle zwei Jahre eine Dekanatswallfahrt nach Glosberg zu etablieren. Mit Erfolg und zunehmender Beliebtheit hat sie bis heute bestand.
Der Festgottesdienst begann um 11 Uhr, doch schon kurz nach 10 Uhr trafen erste Wallfahrer ein. Es waren Fußgruppen aus Neufang, Teuschnitz, Steinberg-Friesen, Kronach, Haig und Buchbach. Die Pfarreien aus Steinbach am Wald, Windheim und Buchbach wurden von Pfarradministrator Cyriac Chittukalam und Bürgermeister Thomas Löffler angeführt. Der Bürgermeister sagte, man sei um 5.30 Uhr in Buchbach losgelaufen. Über den idyllischen Buchbachtalweg über Friedersdorf und Rothenkirchen erreichte man Pressig. Weiter ging es über Neukenroth nach Stockheim, von wo aus man gemeinsam mit den Wallfahrern aus Stockheim und dem Haßlachtal nach Glosberg gepilgert ist.
Wer dem schlechten Wetter getrotzt hatte, wurde mit einer beeindruckenden Gottesdienstfeier belohnt. Der Chor „Spirit Voices“ führte mit Musik und Gesang durch die Messfeier. An der Orgel begleitete Daniel Prell die gemeinsamen Gesänge. Festprediger Albert Müller war die Freude ins Gesicht geschrieben über so viele Gottesdienstbesucher. Er rief den Pilgern zu: „Wir sind nicht allein, Jesus Christus ist bei uns in unserer Mitte, und wir als Christen bewegen die Welt.“















