Markt
Es geht um Rosen - und ums Herz
Die Rosenmesse kann in diesem Jahr wieder fast ohne Einschränkungen stattfinden.
Die Rosenmesse kann in diesem Jahr wieder fast ohne Einschränkungen stattfinden.
Foto: Marco Meissner
F-Signet von Tanja Freiberger Fränkischer Tag
Kronach – Farbenprächtige Blumen lassen die Festung am Wochenende erblühen. Geboten wird bei der Rosenmesse aber viel mehr.

Das Flair und die besondere Atmosphäre sei laut Veranstalterin Stefanie Kober besonders an der Rosenmesse. Sie hätte von Anfang an großen Wert auf die Freundlichkeit der Mitarbeiter gelegt. Es ginge auch ums Herz und nicht nur um den Konsum: „Die Leute sollen etwas mit nach Hause nehmen, das sie in ihre Herzen und in ihren Garten pflanzen können.“

Die gebürtige Kronacherin Stefanie Kober ist nun schon für die 15. Rosenmesse verantwortlich. Es stecke enorm viel Arbeit darin. Nur 2020 musste die Messe wegen der Pandemie ausfallen. Im vergangenen Jahr habe die Stadt Kronach den Markt ausgerichtet, den Kober wegen der Auflagen nicht alleine hätte stemmen können.

Die Rosenmesse sei wegen des Marktcharakters jetzt im äußeren Wallgraben der Festung zu finden. Durch das weitläufige Areal könnten die Stände locker aufgestellt werden und jeder habe genug Platz zum Laufen. Kober meint, das sei auch in diesem Jahr ein großes Thema.

Übersichtsplan der Rosenmesse
Übersichtsplan der Rosenmesse
Foto: Graphik: Klaus Heim

Durch das Festungstor kommen die Besucher herein, rechts um die Kurve läge dann das Messegelände. Über 100 Aussteller aus ganz Deutschland, auch aus Holland, der Schweiz und Österreich kämen dafür nach Kronach. Kober erwartet wieder viele Besucher. Oft schon habe sie gehört: „Was, so eine Festung gibt es in Kronach? Das hätten wir nicht erwartet.“

Der Vorverkauf sei ganz gut gelaufen, die Besucherzahl sei jedoch sehr wetterabhängig. Kober sagt aber: „Kommt einfach vorbei, zu jeder Witterung ist etwas los. Auch mit Regenschirm ist die Rosenmesse schön.“

Highlights bei der Rosenmesse seien natürlich die vielfältigen Rosensorten. Diese kommen von qualitativ hochwertigen Gärtnereien, nicht von Händlern. So eine Herbstveranstaltung zur zweiten Rosenblüte sei wunderschön. Es wäre jetzt auch eine gute Zeit, um noch einmal zu pflanzen. Gut gegossen würden die Rosen wurzeln und kämen dann gut über den Winter. Auch Schnäppchen könnten bei der Gartenmesse zu machen sein.

Natürlich gibt es laut Kober nicht nur Pflanzen auf der Rosenmesse: Apothekerin Anja Heinz bringe ihre Heilpflanzen mit und gebe Informationen zu Mitteln, Salben und die Heilkraft der Kräuter. Genussbotschafterin Kerstin Rentsch und Heike von der Wehd von der Kräuterburg Sonneberg bieten Kräuter, Tee, Salzgemüse oder Gewürze an. Zum Verkosten gebe es Suppe und andere Schmankerl. Nadine Schermer mache Yoga. Das sei schon Tradition und sehr beliebt. Am Sonntag ertöne im Klangzelt der große Gong, den man hören und spüren könne. Auch die Bergponys aus dem Frankenwald seien da. Auch die Kaninchen-Rennbahn sei wieder am Start. Kinder fänden es toll und auch die Kaninchen hätten sichtbar Spaß dabei. Uwe Gremer vom Frankenwaldhanf wird Hanfschnaps zum Probieren anbieten. Zum Verkauf stehen beispielsweise Holzmodeln zum Backen wie früher, Wildholzmöbel aus wilden Hölzern oder Münzen als Amulette, die ein Münzenschneider ausstanzt. Kulinarisch werden Flammkuchen, Bratwürste oder mexikanische Spezialitäten angeboten. Es gebe Bier, Frankenwein und Rosensecco. Papa Legbas spiele dazu den Rosenmesse-Blues. Und auch die Rosenkönigin werde auf der Gartenmesse unterwegs sein.

Marktzeiten der Rosenmesse:

Samstag, 10. September und Sonntag, 11. September, von 10 bis 18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr.

Eintritt 8 Euro pro Person / Tag, Kinder bis 16 Jahre frei.

Hunde sind an der Leine willkommen!

Pflanzentaxi bringt Pflanzen und Einkäufe für 2 Euro zum Schützenhausparkplatz.

Parken am Schützenhaus: 2 Euro.

Shuttlebus zur Festung und zurück 1 Euro pro Person, Kinder frei.

Privater Zubringerservice vom Bahnhof und Parkplatz Kaulanger: pro Fahrt 1,50 Euro.

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