Tanzende Fische, putzige Quietsche-Entchen, zarte Meerjungfrauen, gefährliche Haifische, bunte Quallen, wagemutige Schwimmakrobaten und sogar der in einer umgebauten Ananas in der Unterwasserstadt Bikini Bottom lebende, quadratisch-quirlige Meeres-Schwamm SpongeBob-Schwammkopf – solche und viele weitere Wasserratten ließen am Samstag die zahlreichen Besucher des Lebenshilfe-Sommerfests in die geheimnisvollen Tiefen der Ozeane und Seen eintauchen - eine Reise, bei der alles dabei war: Fetzige Musik und mitreißende Tänze, tolle Kostüme und liebevoll selbstgebastelte Requisiten - vor allem aber jede Menge Spaß, Lebenslust und eine schier ansteckende Fröhlichkeit.
„Ich bin wohl das langweiligste Element von allen“, meint das Wasser niedergeschlagen. Eigentlich möchte es gar nicht zum Vier-Elemente-Stammtisch mit seinen „Kollegen“ Feuer, Erde und Luft gehen, weil die anderen doch immer so viel mehr erlebten und Spannendes erzählten. Doch seine Stammtischler überzeugen das Wasser vom Gegenteil; sei dieses doch das kostbarste unter den vier Elementen des Lebens.
Musikalische Geschichten begeisterten
Begleitet von epischen „Fluch-der-Karibik“-Klängen sowie Mitsing-Liedern wie „Splish Splash“ von Bobby Darin oder „Unten im Meer“ aus „Arielle die Meerjungfrau“, „Das Quietscheentchen hat keine Händchen“, der SpongeBob-Schwammkopf-Titelmelodie sowie dem zwischen allen Beiträgen zu hörenden Ohrwurm „In meiner Wi-Wa-Wasserwelt“ zeigten die Kinder und Jugendlichen, was sich so alles tut in der faszinierenden Welt des Wassers - und das war wahrlich jede Menge; sehr zur Freude des Publikums, das sich von den musikalischen Geschichten verzaubern ließ.
Seinen eindrücklichen Abschluss fand das bunte Open-Air-Programm mit einer tollen Choreo zu „Ich bin stark“ - ein mutmachendes Lied über innere Stärke, Selbstvertrauen und Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit sowie der von anderen. So heißt es darin: „Ich bin stark, ich bin wichtig, ich bin richtig wie ich bin. Ich bin schön, glaub an mich, liebe mich so wie ich bin!“ Wunderbare Zeilen und eine wichtige Botschaft, die direkt ins Herz geht: Wir sollten uns nicht verbiegen müssen; keiner sollte über uns urteilen - und dies sollte nicht nur ein Lied für Kinder, sondern als Ohrwurm in allen Köpfen fest verankert sein! Am Ende gab es tosenden Applaus.
Workshops und Aktionen
Natürlich war nach dem offiziellen Teil noch lange nicht Schluss. Fröhliche Kinder und gut gelaunte Gäste verwandelten das Außengelände in einen bunten Ort voller Lachen, Spiel und Begegnungen. Für alle Jungen und Mädchen gab es verschiedene Workshops, Bastel- und Mitmachaktionen - wie Kinderschminken, Airbrush-Tattoos, Bälle-Fischen, eine Schatzsuche sowie Kreativpfütze. Zudem konnten sie bei einem Angelspiel Fische retten.
Wer an den Stationen vier Stempel sammelte, durfte sich über eine Überraschung aus der Kreativ-Werkstatt freuen. Tolle Preise gab es auch bei einer großen Tombola, deren Erlös den Kindern und Jugendlichen der Lebenshilfe zugute kommt. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine Aufzeichnung des kürzlich stattgefundenen Jubiläumskonzerts der „Kids vom Ring“. Für das leibliche Wohl war mit einem großen Kuchen- und Tortenbuffet, Grillspeisen und auch einem vegetarischen Angebot bestens gesorgt.
Willkommen geheißen wurden Klein und Groß von der Elternbeirats-Vorsitzenden Vera Sorgenfrei und dem Ersten Vorsitzenden der Lebenshilfe, Florian Kleine-Herzbruch. Beider Dank galt allen fleißigen Helfern sowie den Lehrern und Erziehern für das Einstudieren der vielen Programmhighlights, vor allem aber den jungen Mitwirkenden. Erfreut über den riesigen Zuspruch konnte Florian Kleine-Herzbruch auch zahlreiche Vertreter von Politik und Kirche begrüßen. Dekanin Ulrike Schorn brachte es auf den Punkt: „Das Lebenshilfe-Sommerfest ist das Schönste im ganzen Jahr!“ Dem gibt es nichts hinzuzufügen.























