Extrem erschöpft, mit schweren Beinen, mitunter mit Blasen an den Füßen – aber mehrheitlich unglaublich stolz, glücklich und zufrieden: So erreichten die rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach 42 Kilometern das Ziel. Wen man auch fragte: Von jedem und jeder war Lob über die Organisation und die Helfer des Frankenwald-Wandermarathons zu hören.
Lob für Organisation und Helfer
Einer der Wanderer war Erich Blumauer. Der 75-Jährige aus Forchheim war einer der ersten, die gegen 15.30 Uhr das Ziel am Freizeit- und Tourismuszentrum erreichten. Sein Fazit: „Die Stationen waren amüsant. Die Leute waren gut drauf, freundlich und hilfsbereit. Und man hatte während der Tour auch nette Bekanntschaften.“ Damit meinte er unter anderem Tobias Herrmann und Marco Weigel, die etwa zeitgleich mit ihm am Ziel waren. Die Strecke sei anspruchsvoll gewesen, da waren sich die beiden „Einheimischen“ einig – „und ein Erlebnis“.
„Hut ab vor den Menschen, die den Wander-Marathon auf die Beine gestellt haben“, so Rosa Sommera aus Selb. Die 72-Jährige bezeichnete die Strecke als „nicht ganz einfach“ und als „erlebnisreich“.
Anspruchsvolle Strecke durch die fränkische Rennsteig-Region
Und in der Tat: Die Strecke führte von Steinbach nach Ludwigsstadt, vorbei am Schallersbruch, wo der Schiefer eine große Rolle spielt. Bei der Steigung kamen die meisten Wanderer so richtig ins Schwitzen. Weiter ging es über die Buchbacher Kirche, bevor dann nach dem Mittagessen am Kulturhaus das nächste Ziel, das Naturbad in Rothenkirchen anvisiert wurde. Zurück führte der Weg über den Floßteich, durch die „Aumühle“ und Windheim.
Unterwegs gab es einige Verpflegungsstationen, an denen die Wanderinnen und Wanderer Kraft tanken und frische Getränke zu sich nehmen konnte. In Steinbach und Buchbach hießen sie Musiker willkommen; an Infoständen wurden die Attraktionen der fränkischen Rennsteig-Region, wie etwa Schiefer und Glas, vorgestellt.
Prominente Mitwanderer und besondere Momente
Neben dem Steinbacher Bürgermeister Thomas Löffler und Pfarrer Cyriac Chittukalam gehörten auch das ausgewählte Frankenwald-Wandermarathon-Brautpaar Christine Kremner-Haueis und Johannes Haueis zu den prominentesten Teilnehmern: Nachdem sie sich einen Tag zuvor im Naturbad Rothenkirchen das Ja-Wort gegeben hatten, begaben sie sich an ihrem ersten Morgen als frisch verheiratetes Paar auf die Wandersrecke.
Landrat Klaus Löffler ließ es sich nicht nehmen, die Wanderer in den frühen Morgenstunden zu begrüßen. Er freute sich, dass Teilnehmer aus ganz Deutschland den Weg in seine Heimatgemeinde gefunden hatten.
Er hoffe, dass alle Teilnehmer mit vielen tollen Eindrücken aus dem Frankenwald wieder gut ans Ziel zurück kommen, sagte Löffler.
Bürgermeister Thomas Löffler freute sich, dass der Wander-Marathon nach 2024 bereits zum zweiten Mal in seiner Gemeinde stattfand.
Mit Applaus wurde vor dem Start der Segen belohnt, den Pfarrer Cyriac Chittukalam spendete. Der Segen sollte den Teilnehmern symbolisch Kraft geben für die lange Strecke. Das Wandern sei gut für den Körper und die Seele, so der Pfarrer.
Stimmungsvoller Empfang im Ziel
Am Ziel an der Rennsteighalle wurden die Teilnehmer nicht nur von einem „Empfangskomitee“ begrüßt, sondern auch von den Bürgermeistern der fränkischen Rennsteig-Region und „DJ Super“. Die Stimmung war hervorragend.
Für Bürgermeister Thomas Löffler steht fest: „Es war eine gelungene Veranstaltung und eine tolle Stimmung!“ Sein Dank und der des Landrats galt allen Helfern und dem Chef des Frankenwald-Tourismuscenters, Markus Franz, und dessen Team.
























