0
Gemeinsame Liste
Weißenbrunn: CSU unterstützt Neubauer nach Parteiaustritt
Jörg Neubauer will wieder Weißenbrunner Bürgermeister werden
Jörg Neubauer, Bürgermeister von Weißenbrunn, tritt 2026 erneut zur Wahl an. // Foto: Marco Meißner/Archiv
Signet des Fränkischen Tags von Karl-Heinz Hofmann
Weißenbrunn – Parteilos, aber nicht allein: Bürgermeister Jörg Neubauer führt die Liste von CSU und "Zukunft für Weißenbrunn" an. Was er sich vom Wahlkampf 2026 erwartet.

Die CSU und die „Zukunft für Weißenbrunn" nominierten ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2026. Die gemeinsame Liste präsentiert 14 Bewerberinnen und Bewerber verschiedenen Alters und unterschiedlicher Berufszweige. In der gut besuchten Nominierungsversammlung im Gasthaus „Zur Mühle“ in Hummendorf wurde der amtierende, parteilose Bürgermeister Jörg Neubauer als Bürgermeisterkandidat einstimmig gewählt. Er wird auch die Wahlliste auf Platz 1 anführen.

Gleich zu Beginn machte Neubauer klar: „Ich habe mich bewusst für die Parteilosigkeit entschieden, weil ich davon überzeugt bin, dass ein Bürgermeister für alle Menschen seiner Gemeinde da sein muss, unabhängig von politischen Parteien. Es freut mich besonders, dass mir die CSU ihr Vertrauen schenkt. Sie hat erkannt, dass wir gemeinsam bereits gute Arbeit geleistet haben." Aus dieser Zusammenarbeit sei die gemeinsame Liste „Zukunft für Weißenbrunn“ entstanden. Auf ihr als Basis wolle man geschlossen und engagiert für die Bürger weiterarbeiten.

Projekte in Weißenbrunn aus Neubauers erster Amtszeit

Neubauer ging auf einige Projekte der vergangenen Jahre ein, den Windpark, die Planung des Seniorenheims in Hummendorf und die Umsetzung der Glasfaserförderung. Diese Projekte stehen seiner Aussage nach für Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität. „Sie zeigen, dass wir Dinge bewegen können, wenn wir zusammenarbeiten. Es ist ein großartiges Gefühl zu wissen, dass wir als geschlossene Gemeinschaft zusammenstehen. Gemeinsam wollen wir begonnene Projekte weiterführen und neue Ideen umsetzen." Schließlich erklärte Neubauer: „Ich verspreche, weiterhin mit Herz, Verstand und Engagement für unsere Gemeinde zu arbeiten - nicht für mich, sondern für uns alle. Und ich hoffe auf einen fairen und respektvollen Wahlkampf für ein gutes Miteinander, heute und in Zukunft."

Nach der Nominierung ergriff seine Ehefrau Katja Neubauer das Wort. Sie sprach mit emotionalen Worten aus, warum sie ihrem Mann den Rücken stärkt: „Es sind seine Ruhe, Geduld und Ehrlichkeit, die mich immer wieder beeindrucken." Ein Satz charakterisiert ihrer Meinung nach Jörg Neubauer besonders: „Charakter zeigt sich nicht in den Momenten des Erfolgs, sondern in den Zeiten der Herausforderung.“

Diese Kandidaten werden in Weißenbrunn antreten

Der Versammlungsleiter, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages, Bernd Rebhan, leitete die Nominierungsversammlung mustergültig. Jeder Kandidat erhielt auch Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen. Was Jörg Neubauer als Neuling in der Kommunalpolitik in den vergangenen fünfeinhalb Jahren geleistet habe, sei großartig, versicherte Rebhan. Besonders die Vertragsvereinbarungen für den Windpark mit Energie Münch als Vertragspartner seien einzigartig in der Region und sogar in Bayern. Aber auch die anderen Energienprojekte, wie Bürger-Solarparks und Photovoltaikanlagen, nannte er. Was dadurch an Wertschöpfung in der Region bleibe, von einer kleinen Gemeinde wie Weißenbrunn ausgehend, dazu könne er nur gratulieren, so Rebhan. 

Nominierung Weißenbrunn
Die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der Liste CSU/Zukunft für Weißenbrunn mit (in der Mitte) Bürgermeister Jörg Neubauer und seiner Ehefrau Katja (mit Blumen). Ihnen gratulierten zur Nominierung: Bürgermeister Stefan Heinlein, Pressig (l.), JU-Kreisvorsitzender Marius Bittner (2. v. l.) sowie Bürgermeister Bernd Rebhan, Küps (r.). // Foto: Karl-Heinz Hofmann

Die Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl 2026 der Liste CSU/Zukunft für Weißenbrunn sind: 1. Jörg Neubauer (Bürgermeister), 2. Andreas Neubauer (Bauingenieur), 3. Susanne Knauer-Marx (Diplom-Verwaltungswirtin FH), 4. Markus Pohl (Lehrer), 5. Dominik Alex (Küchenmeister, selbstständiger Gastronom), 6. Thorsten Tschierschky (Pflegefachkraft), 7. Robert Porzelt (Rentner, ehemaliger Sparkassenfachwirt), 8. Carolin Zipfel-Kempf (Geschäftsführerin), 9. Tim Roth (Wirtschaftsfachwirt), 10. Alexander Bauer (Informatiker), 11. Oliver Eismann (Informatikbetriebswirt), 12. Bernd Brünnecke (Einzelhandelskaufmann), 13. Michael Kestel (Verwaltungsprüfer), 14. Ralf Oßmann (Anlagentechniker für Gas, Wasser, Heizung und Klimatechnik); Ersatzkandidaten sind: Susanne Bischoff-Schmidt (Pharmazeutisch-technische Assistentin), Marco Oßmann (Technischer Angestellter),  Patrick Tauber (Versicherungskaufmann), Gerhard Popp (Technischer Angestellter). 

Inhalt teilen
  • kopiert!