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"Lebendiger Treffpunkt"
Publikumsmagnet: 5500 Menschen besuchen Stockheimer Rentei
8500 Interessierte hat die Rentei in Stockheim binnen eines Jahr registriert. Jetzt gibt es eine weitere interessante Ausstellung zu sehen. Am Donnerstag, 9. Oktober, 18.30 Uhr beginnt eine Foto-Ausstellung von Karl-Heinz Wagner (Mitte). Architekt Jörg Detsch und Altbürgermeister Rainer Detsch geben spannende Einblicke in die Entstehung, die architektonischen Ideen und die Herausforderungen beim Bau.  Herzlich ein laden auch Bürgermeister Daniel Weißerth (links) und Wiebke Gressmann (Kultur und Veranstaltungsmanagerin).
8500 Interessierte hat die Rentei in Stockheim binnen eines Jahr registriert. Jetzt gibt es eine weitere interessante Ausstellung zu sehen. Am Donnerstag, 9. Oktober, 18.30 Uhr beginnt eine Foto-Ausstellung von Karl-Heinz Wagner (Mitte). Architekt Jörg Detsch und Altbürgermeister Rainer Detsch geben spannende Einblicke in die Entstehung, die architektonischen Ideen und die Herausforderungen beim Bau. Herzlich ein laden auch Bürgermeister Daniel Weißerth (links) und Wiebke Gressmann (Kultur und Veranstaltungsmanagerin). // Karl-Heinz Hofmann
Signet des Fränkischen Tags von Karl-Heinz Hofmann
Stockheim – Stockheims Rentei zieht in nur einem Jahr 5500 Besucher an. Das Kulturzentrum auf dem ehemaligen Bergwerksgelände ist ein Publikumsmagnet.

Besonders erfreulich empfindet Bürgermeister Daniel Weißerth (CSU) die bisherigen Erfolgsquoten mit Belegungszahlen der Rentei Kultur- und Begegnungsstätte auf dem ehemaligen Bergwerksgelände St. Katharina, wie er in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Stockheim betonte.  Seit der feierlichen Eröffnung der Rentei am 28. September 2024 hat sich das Kultur- und Begegnungszentrum in Stockheim als lebendiger Treffpunkt etabliert.

5500 Menschen besuchen Stockheimer Rentei in einem Jahr

In nur einem Jahr zählte die Rentei über 5500 Besucherinnen und Besucher, mehr als 150 Veranstaltungen und rund 50 Vermietungen des historischen Kellers der als Gastraum mit Biergarten einlädt. Die Gemeinde und das Organisationsteam zeigen sich dankbar für den großen Zuspruch und die engagierte Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, ohne die der erfolgreiche Betrieb nicht möglich wäre.

Auch künftig werden Mitwirkende für verschiedene Aufgaben - von Technik über Dekoration bis hin zur Durchführung kultureller Angebote - gesucht. Ein weiterer Meilenstein: Mit der Volkshochschule Kreis Kronach konnte ein neuer Kooperationspartner gewonnen werden. Ab Oktober 2025 erweitert die VHS das Programm der Rentei um vielfältige Kurse und Veranstaltungen.Bemerkenswert: Der Oktober ist der erste Monat, an dem die Rentei an jedem einzelnen Tag belegt ist - ein Zeichen für die hohe Nachfrage und Attraktivität der neuen Kulturstätte, so Bürgermeister Weißerth.

Stockheim hat bei Stromvergabe den richtigen Riecher

Er äußerte sich auch positiv zur Stromvergabe für die gemeindlichen Gebäude und Einrichtungen Die Gemeinde Stockheim hat mit ihrem Entschluss, nicht an der bayerischen Bündelausschreibung für die Stromlieferung teilzunehmen, sondern einen eigenen Weg zu gehen, den richtigen Riecher bewiesen. Der Mut zur Eigeninitiative hat sich ausgezahlt: In allen drei ausgeschriebenen Losen konnten die angebotenen Preise die Vergleichswerte der Bündelausschreibung deutlich unterbieten. "Manchmal lohnt es sich, selbst aktiv zu werden. Vielen Dank an meine Verwaltung. Der Mehraufwand hat sich bezahlt gemacht.", so Bürgermeister Daniel Weißerth.

Die Entscheidung bringt für die Gemeinde spürbare Kostenvorteile. Die Lose 1 und 2 gingen an den Anbieter "grüüün" der Firma Münch, das Los 3 an die Stadtwerke Augsburg. Damit ist die Gemeinde nicht nur wirtschaftlich bestens aufgestellt, sondern setzt auch ein Zeichen für verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Energiemanagement.

Stockheim erlässt Stellplatzsatzung

Ferner stand die Kommunalisierung der Stellplatzpflicht und der Erlass einer Stellplatzsatzung zur Debatte. Hier waren sich die Räte schnell einig, einer vom Bayerischen Gemeindetag ausgearbeiteten und vorliegenden Mustersatzung zuzustimmen. Bei der Errichtung von Anlagen, für die ein Zu- oder Abfahrtsverkehr mit Kraftfahrzeugen zu erwarten ist, sind Stellplätze herzustellen. Bei der Änderung oder Nutzungsänderung von Anlagen sind Stellplätze herzustellen, wenn dadurch zusätzlicher Zu- oder Abfahrtsverkehr zu erwarten ist. Die Zahl der notwendigen Stellplätze bemisst sich nach der Anlage der Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen sowie über die Zahl der notwendigen Stellplätze vom 30. November 1993 in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Die Pflicht zur Herstellung der Stellplätze kann auch durch Übernahme der Kosten ihrer Herstellung gegenüber der Gemeinde (Ablösevertrag) abgelöst werden. Die Entscheidung über den Abschluss eines Ablösungsvertrags steht im Ermessen der Gemeinde. Der Bauherr hat keinen Anspruch auf Abschluss eines solchen Vertrags; dies gilt auch dann, wenn die Stellplätze nicht auf dem Baugrundstück oder in der Nähe des Baugrundstücks tatsächlich hergestellt werden können. Der Ablösevertag beträgt je Stellplatz 5000 Euro.

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