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Aktion im Frankenwald
Schüler pflanzen 5000 Bäume für den Zukunftswald
Baumpflanzung Landkreis/Schulen
Insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler der Maximilian-von-Welsch-Realschule beteiligten sich an einer Baumpflanzaktion des Landkreises und der Waldbesitzervereinigung Kronach-Rothenkirchen. Das Bild zeigt einen Schüler mit Landrat Klaus Löffler beim Einschlagen einer Holzleiste, die als Halterung für den Pflanzenschutz dient. Unter anderen mit im Bild sind Schulleiter Ulrich Moritz (Zweiter von rechts), Markus Wich als Vorsitzender der Waldbesitzervereinigung Kronach-Rothenkirchen (Vierter von links) und Projektmanager Tobias Paul (Dritter von links). // Foto: Landratsamt Kronach/Alexander Löffler
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LKR Kronach – Eine Baumpflanzaktion, die Schule macht: Kronacher Schüler engagieren sich für die Umwelt. Doch wie genau sieht ihr Beitrag aus?
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Mit dem Projekt „Zukunft Holz – Transformation einer Holzregion“ strebt der Landkreis Kronach als einen Mosaikstein zur Stärkung der heimischen Forst- und Holzwirtschaft klimaresistente Wälder in unserer Heimat an. Um diesen Umbau zu unterstützen, hat der Landkreis die Aktion „5000 Bäume für den Frankenwald“ ins Leben gerufen und sich für die Realisierung neben der Waldbesitzervereinigung (WBV) Kronach-Rothenkirchen auch die Grund- und Mittelschule Windheim, das Kaspar-Zeuß-Gymnasium und die Maximilian-von-Welsch-Realschule mit ins Boot geholt.

Mehr als 100 Schüler machen bei Aktion im Landkreis Kronach mit

Über die Beteiligung von weit über 100 Schülerinnen und Schülern freut sich Landrat Klaus Löffler ganz besonders: „Das ist ein wunderbarer Beleg dafür, wie eng bereits unsere Kinder und Jugendlichen mit unseren Wäldern als ein identitätsstiftendes Merkmal unserer Heimat verbunden sind. Das erfüllt mich mit Stolz und auch mit Dankbarkeit gegenüber allen, die sich hierfür unterstützend einbringen. Ihr leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, denn wir sind dafür verantwortlich, wie sich unsere Heimat in Zukunft entwickelt“, betont der Landrat.

Bei den insgesamt 5000 zu pflanzenden Bäumen handelt es sich um Rotbuchen, Birken, Weißtannen, Esskastanien, Orientbuchen und Stileichen. Für die Schülerinnen und Schüler war diese Aktion eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Unterricht. So waren sie mit Engagement bei der Sache, wenn es darum ging, mit einem Pflanzspaten erst ein Loch zu graben, die Pflanzen einzusetzen und diese anschließend mit einer Schutzummantelung vor Wildverbiss zu schützen.

Aktion im Frankenwald stärkt das Umweltbewusstsein

Die fachgerechte Anleitung übernahmen die WBV-Förster Rutger Koele, Florian Rabe, Johannes Schneider sowie Wolfgang Schirmer, die zudem interessante Informationen zur Waldpflege lieferten. Schulleiter Ulrich Moritz von der Maximilian-von-Welsch-Realschule freut sich über die Aktion, die das Umweltbewusstsein stärkt und das gemeinschaftliche Engagement fördert: „Unseren Schülerinnen und Schülern wird es ermöglicht, aktiv Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen im Frankenwald zu übernehmen. Das ist schon eine tolle Sache.“ 

„Unser Zukunftswald soll vital sein und vor gesunden Bäumen strotzen. Eine starke Zusammenarbeit vor Ort soll dauerhaft die regionale Nutzung des Holzes erreichen und sichern. Das ist unser Ziel, das wir auch mit derartigen Baumpflanzaktionen erzielen wollen“, betont Projektmanager Tobias Paul. 

Weit über ein Drittel des Fichtenwaldes gingen verloren

Für den Vorsitzenden der WBV Kronach-Rothenkirchen, Markus Wich, ist es eine Selbstverständlichkeit, diese Aktion zusammen mit dem Landratsamt zu koordinieren, nachdem in den vergangenen Jahren aufgrund längerer Trockenperioden und der Borkenkäferkalamität rund 12.000 von insgesamt 29.000 Hektar Fichtenwald verloren gegangen sind. „Jeder gepflanzte Baum hilft uns, nicht nur aktiven Klimaschutz zu betreiben, sondern auch die regionale Wertschöpfung dauerhaft zu stärken.“

Daran knüpft Landrat Klaus Löffler an: „Der Wald ist als wichtiger CO2-Speicher ein Teil unserer Zukunft. Wenn es uns gelingt, den Frankenwald zu einem gesunden Laubmischwald umzubauen, schützen wir die Umwelt, fördern wir die Biodiversität, verbessern wir die Bodenqualität und schaffen wir somit für alle Beteiligten eine gute Perspektive.“

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