Die Küpser Grundschule und Schulsporthalle stehen jetzt so langsam vor der Vollendung. „Wenn man einmal Möbel bestellt weiß man, dass man weit ist“, freute sich Bürgermeister Bernd Rebhan in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung. „Es tut sich was.“
Es wird eine digitale Schule, es gibt keine Kreide mehr. Die Klassenzimmer der Klassen vom Westgebäude ziehen spätestens nach den Pfingstferien um. Es gab ständig Besprechungen mit der Schulleitung.
Architekt Kersten Schöttner, Martin Herrmann und Architektin Sabine Battistella informierten das Gremium. Die Estrich- und Klempnerarbeiten sind abgeschlossen. Der neue Haupteingang der Schule wurde flach und barrierefrei gestaltet. Derzeit sind die Bodenbelagsarbeiten sowie die Flieseninstallationen in vollem Gange. Die Elektriker montieren bereits die Leuchten in den Klassenzimmern und die Trockenbauer sind bereits in der Sport- und Kulturhalle tätig. Im Außenbereich der Schule geht es ebenfalls voran.
Die Firma Resa arbeitet im Innenbereich, während die Firma Reuther die Abbrucharbeiten des alten Hartplatzes wieder aufgenommen hat. Sobald der Westtrakt geräumt ist, muss der aufgebaggert und gedämmt werden. Die Mensa soll in den Sommerferien in die Mittelschule umziehen.
24 Plätze pro Klassenzimmer
In jedem Klassenzimmer werden 24 Plätze sein. An der Seite sind Schränke für Schüler. Im hinteren Bereich können Sachen aufgehängt werden. Der Lehrer hat einen Präsentationstisch. Im Grundschulbereich sind die Stühle für fünf Größen nutzbar.
Einzig Probleme gab es wegen eines Stauraums in Schränken, in denen jeweils sechs Kinder ihre Dinge unterbringen können. Dabei seien jeweils Haken für Größere und Kleinere angebracht. „Das Geld könnten wir anders nutzen“, meinte eine Gemeinderätin. Die Lehrerinnen und Lehrer der Schule wollten diese Regelung so, meinte Bürgermeister Bernd Rebhan.
Es ist wie ein Kleiderschank, fand ein anderer Gemeinderat. „Es geht um eine Detailfrage und ist ein winziger Punkt im Ganzen“, meinte CSU-Fraktionssprecherin Ursula Eberle-Berlips. Architektin Sabine Battistella wird sich an anderen neuen Schulen informieren und die Sache mit der Schule nachfragen.
Dankbarer Bürgermeister
„Ich bin sehr dankbar für die vorgefasste Arbeit“, meinte Bürgermeister Bernd Rebhan. Es seien so viele Details in einer Planung und man konnte sich dennoch „alles richtig gut vorstellen“.
Beschlossen wurden auch die in Kürze erfolgenden Ausschreibungsverfahren durch die Verwaltung, die Schreinerarbeiten, Sanitär-Trennwände, Küchen und ein modernes Schließsystem umfassen werden. Diese sollen von der Verwaltung beauftragt werden.
Aus dem Gemeinderat
Die Sanierungen in Küps, Am Rathaus 10 und Am Hirtengraben 25, erhalten aus dem kommunalen Sanierungsprogramm jeweils rund 8000 Euro. Die anderen 60 Prozent kommen vom kommunalen Förderprogramm.
In der jüngsten nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung wurden Vergaben beschlossen; und zwar für den Ersatzneubau der Grundschule und für die Schulsporthalle mit Versammlungsraum. Es ging um die Vergaben für Brandschutztüren und -fenster an die Firma Metallbautechnik GmbH in Grabfeld für 117.598 Euro; um das Ausschreibungsverfahren Sporthallenboden an die Firma SBS Sportboden-Systeme GmbH in Osnabrück für 147.582 Euro, um die Vergabe für die Türelemente-Prallwand an die Firma Kneitschel GmbH, Colmburg, für 292.217 Euro und um die Schlosserarbeiten; sie wurden an die Firma Marinkovic Metalldesign Küps für 122.984 Euro vergeben.










