Die Ermittlungen nach dem Brand der Kissinger Hütte bei Langenleiten sind abgeschlossen. Mit dem Ergebnis, dass sich die Brandursache aufgrund des Zustandes des Gebäudes nicht mehr feststellen lässt.
„Es gibt jedoch keine Hinweise auf ein fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten“, so der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken, Florian Leimbach. Für ein falsches oder gar aktives Handeln seien keine Anzeichen vorhanden.
Brandherd war nicht auszumachen
Im Zuge des Brandes und der Löscharbeiten sei das Dach eingestürzt. Auch seien Wände eingerissen worden, um an das Feuer und an Glutnester zu gelangen. Infolgedessen könnten nicht mehr alle Gebäudeteile ihrem ursprünglichen Standort zugeordnet werden, erläutert Leimbach. Was wiederum dazu führt, dass der Brandherd nicht auszumachen sei. Das ist das Fazit der Brandermittler, die am Mittwochnachmittag am Ort des Geschehens waren.
Am frühen Dienstagmorgen fiel das Hauptgebäude des beliebten Ausflugszieles auf dem Plateau des Feuerbergs einem Brand zum Opfer (wir berichteten ausführlich). Die historische Kissinger Hütte brannte nahezu bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden wird von Fachleuten auf eine sechsstellige Summe geschätzt.
Verletzt wurde niemand. Das erst vor wenigen Jahren fertiggestellte angrenzende Bettenhaus konnte vor den Flammen bewahrt werden.












