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Angriff auf Neonazis in Ungarn
Freispruch für mutmaßliche Linksextremistin gefordert
Die Angeklagte Hanna S. (M) steht beim Prozessauftakt im Gerichtssaal. Die mutmaßliche Linksextremistin soll sich an einem Angriff auf Neonazis in Budapest beteiligt haben. Der Prozess findet in einem Gerichtssaal des Oberlandesgericht statt, der sich unterhalb des Gefängnis Stadelheim befindet. (bestmögliche Qualität) (zu dpa: «Freispruch für Hanna S.? Verteidigung kontert Haftforderung») Foto: Alf Meier/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Angeklagte Hanna S. (M) steht beim Prozessauftakt im Gerichtssaal. Die mutmaßliche Linksextremistin soll sich an einem Angriff auf Neonazis in Budapest beteiligt haben. Der Prozess findet in einem Gerichtssaal des Oberlandesgericht statt, der sich unterhalb des Gefängnis Stadelheim befindet. (bestmögliche Qualität) (zu dpa: «Freispruch für Hanna S.? Verteidigung kontert Haftforderung») Foto: Alf Meier/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ // Alf Meier (dpa)
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion / ksk
München – Im Prozess gegen die mutmaßliche Linksextremistin Hanna S. aus dem Landkreis Bad Kissingen hat ihre Verteidigung Freispruch beantragt. Zudem solle die 30-Jährige für die Zeit in Untersuchungshaft entschädigt werden, hieß es. 

Die Bundesanwaltschaft hatte zuvor neun Jahre Haft für die junge Frau, die aus dem Landkreis Bad Kissingen stammt, gefordert. Die beiden Vertreterinnen des Generalbundesanwaltes sehen die Vorwürfe des versuchen Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung als erwiesen an. Das Urteil wird für den 26. September 2025 erwartet.

Hanna S. soll im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren mutmaßlichen Linksextremisten in Budapest Menschen brutal zusammengeschlagen haben, die sie dem rechtsextremen Spektrum zuordneten. Darum steht sie seit Februar dieses Jahres in München vor Gericht. 

Neonazitreffen in Budapest

In Budapest kamen zu dem Zeitpunkt zum sogenannten „Tag der Ehre“ Rechtsextremisten aus ganz Europa zusammen, um des Ausbruchsversuchs der deutschen Wehrmacht, der Waffen-SS und ihrer ungarischen Kollaborateure aus der von der Roten Armee belagerten Stadt zu gedenken. Ein „Neonazi-Schaulaufen“, hatte der Verteidiger Yunus Ziyal das Event zum Beginn des Prozesses genannt. „Es handelt sich um das derzeit größte Massenevent der extremen Rechten.“

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