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Treue Feuerwehrleite
Ein goldener und silberner Dank
Aktiver Dienst bei der Feuerwehr Geroda/Platz
Unser Bild zeigt (von links) Kreisbrandrat Markus Ullrich, Kommandant Achim Kohlhepp, Ludwig Schneider, Heiko Heinle, Philipp Schneider, Christoph Kuhn, Alexander Schneider, Christian Schneider, Nico Roth, Nena Leitschuh, Landrat Mario Götz und Kreisbrandmeister Bastian Markert. // Gabi Sell
Geroda/Platz – In Geroda wurden langjährige Feuerwehrleute für ihren ehrenwerten Dienst mit Ehrenzeichen des Freistaates geehrt.

„Ehrenwert“, im wahrsten Sinne des Wortes, so der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geroda/Platz, Achim Kohlhepp, ist der Dienst der Feuerwehrleute, der in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Langjährigen aktiven Feuerwehrdienst würdigt auch der Freistaat mit der Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst und dem silbernen für 25 Jahre.

In Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gerodaer Feuerwehrhaus verlieh Landrat Mario Götz das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre an Heiko Heinle. Für 25 Jahre zeichnete er Alexander Schneider, Christian Schneider, Philipp Schneider, Nena Leitschuh, Nico Roth und Christoph Kuhn aus.

Vereinsinterne Ehrung

Vereinsintern wurde Ludwig Schneider für 50 Jahre aktiven Dienst geehrt, da die staatliche Auszeichnung wegen Dienstaltersgrenze beziehungsweise späterer Erhöhung des Dienstalters nicht erfolgen konnte.

Landrat Mario Götz gehe gerne zu den Feuerwehren, denn es gehe um Menschen, die ihre Freizeit im Ehrenamt für andere opferten, sagte er in seiner Ansprache. Ohne dieses Ehrenamt würde die Sicherheitsarchitektur im Landkreis zusammenbrechen. Er sprach die Dinge hinter den Kulissen an, die auch wichtig sind und dankte sowohl den Familien als auch der Kreisbrandinspektion für gutes Zusammenspiel. Immer noch steckt den Menschen der Großbrand in Platz vor vier Jahren in den Knochen, war am Abend zu vernehmen. Der Landrat zollte „Heidenrespekt“ dafür, was die Menschen da geleistet hatten.

Angesichts solcher Szenarien sei deshalb wichtig, ausbildungstechnisch auf der Höhe der Zeit zu sein. Die Gemeinschaft sei das Wichtigste, und das werde in Geroda/Platz gelebt, sagte Kreisbrandrat Markus Ullrich in seinen Grußworten. Angesichts des starken Rückgangs freiwilliger Feuerwehrleute forderte er die Verantwortlichen auf, Jugendarbeit voranzutreiben. Denn gelebtes Ehrenamt sei elementar wichtig.

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