0
Rosenmontagszug
Indianer, Astronauten und Gangster in Waldfenster
Faschingsumzug in Waldfenster.
Das Prinzenpaar Fiona I. und Frederik I. führte den Faschingszug an. // Philipp Tappe
Waldfenster – Am Rosenmontag riefen die Närrinnen und Narren „Helau“ in Waldfenster. So lustig war der Faschingsumzug.
Artikel anhören

Am Rosenmontag war es gar nicht so einfach, nach Waldfenster zu kommen. Denn die Freiwillige Feuerwehr hatte die Durchgangsstraße gesperrt, damit die Närrinnen und Narren beim traditionellen Faschingszug durch den Ort ziehen konnten.

Hunderte waren in das beschauliche Dorf gekommen, viele mit dem Auto, das sie auf der gesperrten Bundesstraße parkten. Zu sehen bekamen sie einen vielfältigen und kreativen Rosenmontagszug, der vom Prinzenpaar Fiona I. und Frederik I. angeführt wurde. Weitere Karnevalisten hatten sich als Pumuckl, Heißluftballons, Klaviere und Stehlampen verkleidet.

Die Bilder des Faschingszuges finden Sie hier:

Kreative Festwagen

Höhepunkten waren natürlich die Motivwagen. So fuhren junge Narren, verkleidet als Gangster, in einem „Peaky Blinders“-Wagen durch die Ortsstraßen – in Anlehnung an die gleichnamige Fernsehserie. Gleich zwei Wagen hatten den Weltraum als Motto auserkoren, einer den Superman – wohl anlässlich des vergangenen Jahres erschienenen Kinostreifens. Die Jungs auf dem Traktoranhänger gaben sich – gemäß ihrem Motto „Man(n) wird zum Subberheld, wenn man(n) sich für subber häld!“ – auch betont cool.

Faschingsumzug in Waldfenster am 16. Februar 2026.
Dieser Narr hatte nicht die bequemste Zeit während des Umzuges. // Philipp Tappe

Die härteste Zeit machte wohl der Cowboy durch, der von Indianern an dem Marterpfahl auf dem „Schuh & Kanu des Manitu“-Wagens gefesselt worden war – eine Hommage an Bully Herbigs Western-Persiflage. Passend dazu lief die Filmmusik von „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Mit zwei Wagen wurden aber auch gesellschaftliche Themen angesprochen. So erinnerten die Narren an den spektakulären Einbruch in eine Bank in Gelsenkirchen und appellierten an den Weltfrieden.

Zuschauer sorgten für gute Stimmung

Viele Karnevalisten kamen natürlich aus Waldfenster. Sie erhielten aber auch Unterstützung aus Nachbarorten wie Stralsbach, Langenleiten, Thulba und Nüdlingen. Auch die Besucher sorgten für gute Laune. Kinder wie Erwachsene waren als Tiger, Kuh, König oder Clown geschminkt und verkleidet. Lautstark riefen sie „Helau“ und wurden dafür – wenn auch etwas knausrig – mit Popcorn und Süßigkeiten belohnt.

Faschingsumzug in Waldfenster am 16. Februar 2026.
Viele Zuschauer waren gekommen. // Philipp Tappe

Grundsätzlich haben die örtliche Freiwillige Feuerwehr, der TSV Waldfenster und der Musikverein Waldfenster mit der lokalen Faschingsgesellschaft einen beeindruckenden Rosenmontagszug auf die Beine gestellt.

Inhalt teilen
  • kopiert!