Ausgefallene Kostüme, von der Freiheitsstatue bis zum Rennfahrer, vom Panzerknacker bis zum Pizzabäcker, jede Menge gute gelaunter Menschen, Sonnenschein. Der Faschingszug in Steinach gehört zu den großen in der Region und bot am Sonntag alle Voraussetzungen für eine super Party.
„Die ganze Gemeinde freut sich auf einen friedlichen, fröhlichen und traditionellen Gaudiwurm“, sagt Bad Bocklets Bürgermeister Andreas Sandwall (CSU). In Steinach steht kein Verein als Veranstalter hinter dem Faschingszug, sondern die Kommune.
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In diesem Jahr waren zum ersten Mal keine großen Partywagen zugelassen. „Dafür habe ich im Vorfeld viel Kritik bekommen“, berichtet Sandwall. Gerade Jugendliche als Betroffene hätten dafür wenig Verständnis. Sicherheitsüberlegungen mit der Polizei, ein Unfall im vergangenen Jahr, der für einen Teilnehmer mit schwereren Kopfverletzungen endete, und auch der Wunsch aus der Steinacher Bevölkerung führten letztlich zu der Entscheidung, auf die Partywagen zu verzichten.
Faschingsumzug Steinach: viele Besucher, gute Stimmung
Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Zwischen 5000 und 6000 Besucher kamen nach offiziellen Angaben, um den Faschingszug am Straßenrand zu verfolgen und mitzufeiern. Das sind fünf bis sechs Mal mehr Besucher, als die Ortschaft Einwohner hat. Bunter Ausnahmezustand in Steinach. „Die Entscheidung, auf die Partywagen zu verzichten, war richtig“, lautete das Fazit des Bürgermeisters nach dem Umzug.
Zum Festzug waren 22 Mottowagen und Fußgruppen gemeldet. Der Großteil der Teilnehmer, 16 Gruppen, kommt direkt aus Bad Bocklet und seinen Ortsteilen, der Rest vor allem aus den Rhöndörfern Burkardroth, Waldberg und Sandberg sowie aus Bad Kissingen. Der Zug verlief ohne Zwischenfälle, Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehren sicherten ihn ab und regelten den Verkehr.


























