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Fastnacht in Franken 2025
Doris Paul feiert Comeback in der Bütt
Gut in der Fastnachtsfamilie angekommen: Doris Paul mit (von links) David Lugert (Viva Voce), Christoph Maul, Sebastian Reich, Matthias Walz und Volker Heißmann.
Gut in der Fastnachtsfamilie angekommen: Doris Paul mit (von links) David Lugert (Viva Voce), Christoph Maul, Sebastian Reich, Matthias Walz und Volker Heißmann. // Thomas Obermeier
Doris Paul bringt eine ganze Wursttheke mit auf die Bühne der „Fastnacht in Franken“. Sie müsse gut aufpassen, dass die anderen Künstler nicht zugreifen, sagt die Schweinfurterin.
Doris Paul bringt eine ganze Wursttheke mit auf die Bühne der „Fastnacht in Franken“. Sie müsse gut aufpassen, dass die anderen Künstler nicht zugreifen, sagt die Schweinfurterin. // Josef Lindner/BR
Signet des Fränkischen Tags von Folker Quack
Veitshöchheim – Erstmals stehen in der BR-Prunksitzung zwei Frauen in der Bütt. Und Pavel Sandorf wird nach 20 Jahren den Taktstock zur Seite legen. Was sonst am Freitag neu sein wird.

Michl Müller hat sie schon besungen, jetzt steht sie auf der Bühne bei „Fastnacht in Franken“: die Fleischereifachverkäuferin. In dieser Rolle wird an diesem Freitag, 21. Februar, eine zweite Frau neben der närrischen Putzfraa Ines Procter in die Bütt steigen. Es ist Doris Paul von der Schwarzen Elf in Schweinfurt.

Dabei steht sie übrigens nicht das erste Mal auf der ganz großen Faschingsbühne. Bereits 1996 und 1997 war Doris Paul bei „Fastnacht in Franken“ zu sehen. Fast 30 Jahre später gibt die Schweinfurterin in Veitshöchheim nun also ihr Comeback. Ihre gereimte Bütt soll vor allem viel Spaß machen, kündigt Paul an.

Aber sie wolle den zahlreich im Saal anwesenden Politikern auch die Sicht des viel zitierten „kleinen Mannes“, besser der „kleinen Frau“, nahebringen. „Weils Wurscht ist“, Politik aus Sicht einer Fleischereifachverkäuferin – so beschreibt die Schweinfurter Büttenrednerin ihre Rolle.

Pavel Sandorf wechselt seine Rolle, Amanda sucht Personal

Bei der Pressekonferenz des Fastnachtsverbands Franken und des BR kurz vor der Livesendung wurden noch ein paar Details der Übertragung am Freitag ab 19 Uhr bekannt: So wird der 70-jährige Pavel Sandorf, der mit seinem Orchester seit 20 Jahren den Takt bei der Fastnacht in Franken angibt, in diesem Jahr den Dirigentenstab an Timm Freyer weiterreichen. Die erste Hälfte leitet Pavel Sandorf die Band noch, dann übernimmt Freyer. Sandorf wird am Saxophon seinem Orchester erhalten bleiben.

Sebastian Reich aus Würzburg hat verraten, dass seine Nilpferddame „Amanda“ in Zeiten des Personalmangels in den Mainfrankensälen auf Personalsuche gehen wird.

Und die A-cappella-Sänger von Viva Voce wollen sich nach ABBA im vorigen Jahr jetzt die Bee Gees vornehmen. Den Stamm-Platz zu Ehren der verstorbenen ehemaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm wird in diesem Jahr der Palliativmediziner Roland Martin Hanke aus Mittelfranken einnehmen. Hanke war von 1999 bis 2024 Vorsitzender des Hospizvereins Fürth und gründete in Fürth das Palliativ-Care Team.

Zum ersten Mal verantwortet Anja Miller, die neue Chefin des BR Franken, die Kultsendung aus Veitshöchheim. Mit Ehrfurcht sei sie an diese Aufgabe gegangen, sei die Fastnacht in Franken doch die erfolgreichste Sendung des BR. Doch sie habe ein eingespieltes Team angetroffen, bei dem sich Routine und Leidenschaft paaren würden, sagt Miller.

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