Vor knapp einem Jahr haben sich im Markt die Braufreunde fränkisches Saaletal gegründet, die sich auf das Banner geschrieben haben, ein süffiges, von Hand gebrautes Bier zu kreieren, was ihnen trefflich gelang. Der Gerstensaft der Elfershausener hat inzwischen einen regionalen „Siegeszug“ angetreten, und sogar Bockbier haben die Hobby-Brauer im Angebot.
„Das konnten wir schultern dank der Unterstützung der Gemeinde und des Regionalbudgets ,Fränkisches Saaletal‘“, betont der Sprecher der Braufreunde, Alfred Greubel. Denn der Markt stellte den heimischen Maischemischern ein Domizil im alten Kindergarten Elfershausens zur Verfügung, in dem sie brauen und experimentieren können.
Ein Dank für die Unterstützung
„Wir haben inzwischen bei mehreren Veranstaltungen unser Bier verkauft, beim Grenzgang, beim Bockbier-Ausschank und bei der letzten Bratwurst‘“, berichtet Greubel: „Jetzt war es an der Zeit, etwas zurückzugeben für die Unterstützung“.
Geplant war eine Gratis-Kindervorstellung von einem Figurentheater. Doch war der Aufwand allein für die Kinder zu hoch. Deshalb setzten die Braufreunde noch eine Abendvorstellung für Erwachsene aufs Programm.
Das „Lebensmittel“ Bier stieß bei Genießern schon immer auf Interesse, wenn bei der Herstellung „handmade“ dabei steht, kommt das noch besser an – zumindest bei den Braufreunden, bei denen immer wieder Anfragen eintrudeln. Und auch die Ehefrauen möchten die Kunst des Brauens gerne einmal ausprobieren. Die Bulldogfreunde aus Obererthal sind übrigens als Investoren mit von der Partie.
Den Tipp, dass es eine gute Idee wäre, den Kindern ein Figurentheater zu schenken, bekamen die Bierbrauer von außen. Das Ensemble „Kuckucksheim“ aus Adelhofen schien prädestiniert für die Aufführung in der Schwedenberghalle, wo schließlich aufgeregte Jungen und Mädchen auf den Maulwurf „Grabowski“ warteten. Maulwürfen ist das Graben ja gegeben – auch wenn sie blind sind. Doch Grabowski brachte einen ganzen Bauernhof voller Tiere in Schwung.
100 Besucher bei Abendvorstellung
Das Ensemble „Kuckucksheim“ spielt seit 35 Jahren Figurentheater im eigenen Haus und auch mobil. „Wir spielen im ganzen deutschsprachigen Raum, auch in Österreich und der Schweiz“ informierte Theaterchef und Pianist Stefan Kügel. „Meist sind wir zu dritt und haben rund 30 Theaterstücke im Programm“, sagt er.
Zur Abendvorstellung mit dem Titel „Die Ficht’n im Weiher“ kamen weit mehr als 100 Besucher. Bürgermeister Johannes Krumm dankte den Braufreunden für die Veranstaltung für die Kinder. Das amüsante Abendtheater bei heimischem Bier und selbst gebackenem Brot war ein gelungener Abschluss.










