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Krapfenkrone als Preis
Kräbbelkaffee: Wer wird Kräbbelkönigin in Bad Brückenau?
Kräbbelkaffee 2026
Von links: Prinzessin Josephine II aus Homo Heidelbergensis (Prinz Jochen II.), Lissi die LiebeHexe (Markus Kreß) und Uschi vom doppelten Flittchen (Uwe Romeis). // Benjamin Wildenauer
Signet des Fränkischen Tags von Benjamin Wildenauer
Bad Brückenau – Eine Krone aus Krapfen lockt die besten "Damen" der Stadt. Der spannende Wettkampf um den Titel der Kräbbelkönigin.

Zum Kräbbelkaffee lud das Prinzenpaar der Brückenauer Karnevalsgesellschaft in diesem Jahr wieder in den Pub Dahlia & Clover in der Altstadt. Was dem Namen nach wie ein heiterer Nachmittagskaffee bei süßem Gebäck klingen mag, ist jedoch in Wahrheit ein beinharter Wettstreit zwischen den begabtesten „Damen“ der Stadt.

Der Hauptpreis: eine mit Krapfen besetzte Krone und eine Startnummer als „Kräbbelkönigin“ im Faschingszug durch Bad Brückenau.

Geschick, Gespür und Durchhaltevermögen

In mehreren Spielrunden mussten die Bewerberinnen auch in diesem Jahr Geschick, Gespür und Durchhaltevermögen beweisen. Einer schweren Aufgabe gegenüber sahen sich die Mitglieder der Jury bei der Suche nach der Siegerin.

Keine Willkür „Die sportliche Leistung, die Geschicklichkeit hat den Ausschlag gegeben“, räumt Betty Diegelmann, langjährige Jurorin beim Brückenauer Kräbbelkaffee, mit dem hartnäckigen Gerücht auf, der Sieger beziehungsweise die Siegerin werde willkürlich festgelegt.

 Lissi die LiebeHexe ist die neue Kräbbelkönigin

Aus dem hart umkämpften Feld ging schlussendlich Lissi die LiebeHexe (Markus Kreß) als neue Kräbbelkönigin hervor, die sich vor ihren Konkurrentinnen Prinzessin Josephine II aus Homo Heidelbergensis (Prinz Jochen II.) und Uschi vom doppelten Flittchen (Uwe Romeis) durchsetzen konnte und nun ihren Platz auf dem Faschingsumzug am Dienstag einnehmen darf.

„Eine überraschend gute Veranstaltung“, zog die Kräbbelkönigin, die zum ersten Mal teilgenommen hatte, ihr Fazit. Und auch der Karnevalsvorstand war positiv gestimmt, obwohl man hinsichtlich der Kandidatenzahl auch in diesem Jahr wieder weit von früheren Glanzzeiten des Kräbbelkaffees entfernt war. „Ich finde es ein bisschen schade, dass das in Bad Brückenau nicht so wahrgenommen wird“, würde sich Matthias Grief eine noch höhere Beteiligung, insbesondere aus der jüngeren Bevölkerung, wünschen.

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