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Die Entscheidung ist gefallen
Mark Rohde wird neuer Chefdirigent im Mainfranken Theater
Wird neuer Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater Würzburg: Mark Rohde
Wird neuer Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater Würzburg: Mark Rohde // Thomas Obermeier
Signet des Fränkischen Tags von Matthias Wiedemann
Würzburg – Der Nachfolger von Enrico Calesso steht fest: Der 49-jährige Schweriner Chefdirigent Mark Rohde wird in Würzburg den Übergang zum Staatstheater mitgestalten.

Die Entscheidung ist gefallen: Mark Rohde wird neuer Generalmusikdirektor (GMD) am Mainfranken Theater Würzburg. Das hat die Stadt Würzburg an diesem Freitag bekannt gegeben. Die Neubesetzung wurde nötig, da Enrico Calesso ans Teatro Verdi in Triest wechselt. Calesso war seit 2011 am Mainfranken Theater.

Mark Rohde ist seit 2020 GMD des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Der 49-Jährige hat sich im Moderationskonzert zum Schluss des Bewerbungsverfahrens in Würzburg gegen den 33 Jahre alten Johannes Zahn aus Darmstadt durchgesetzt.

Vorfreude auf das Mainfranken Theater, die Stadt Würzburg und "freundliche Menschen"

Der gebürtige Hamburger Rohde ist in München aufgewachsen. Er freue sich, wieder in den Süden zu ziehen, sagte der Dirigent am Telefon: „Würzburg ist eine sehr schöne Stadt mit sehr freundlichen Menschen.“

Vertragsbeginn ist am 1. September 2025. Aber es gebe ab sofort einiges vorzubereiten, sagt der künftige Generalmusikdirektor: „Es müssen Programme, Solisten und Dirigenten ausgewählt werden.“ Im Juni würden dann schon die Proben für die erste Opernpremiere der kommenden Spielzeit beginnen.

Rohde wird vorerst nur das sinfonische Programm für die Saison 2025/26 gestalten, das Musiktheaterprogramm steht bereits. „Aber dagegen habe ich keinerlei Einwände“, sagt der 49-Jährige.

Noch seien seine eigenen Planungen sehr vage. „Ich muss mir auch erst noch das Budget anschauen.“ Zwei Kriterien aber gibt es: „Ich will nichts wiederholen, was hier in den letzten zehn Jahren gespielt wurde. Und ich schwärme für die Romantik.“

Der neue GMD weiß, wo er mit dem Würzburger Orchester ansetzen will

Zweimal ist Mark Rohde seinem künftigen Orchester in Würzburg schon begegnet: Bei den Proben zu einer Vorstellung von „Don Giovanni“, die er im Rahmen des Bewerbungsprozesses dirigierte. Und bei denen fürs Moderationskonzert in der letzten Runde.

Das Mainfranken Theater habe in der bundesweiten Theaterlandschaft immer einen guten Ruf gehabt, sagt Rohde: „Mich reizt jetzt die Aufgabe, den Übergang zum Staatstheater mitzugestalten.“

Er dirigierte unter anderem die Münchner Philharmoniker, das Beethovenorchester Bonn, die NDR Radiophilharmonie, die Litauische Nationalphilharmonie und – ganz aktuell – das Gewandhausorchester Leipzig.

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