Erfahrene Festival-Veteranen wissen es genau: Mehrere Tage Camping bei lauter Musik, drückender Hitze und plötzlichen Regengüssen haben nur wenig mit dem Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel gemein. Aber genau das gehört für viele ja schließlich auch zur Festival-Erfahrung dazu.
Dennoch kann man sich auf dem „Ab geht die Lutzi“-Festival im Oerlenbacher Ortsteil Rottershausen (Lkr. Bad Kissingen) das Leben mit ein paar Tipps und Tricks deutlich erleichtern. Das Team hinter der „Lutzi“ verrät seine besten Lifehacks.
1. Luca Wilm (26) weiß sich vor der Hitze zu schützen
Schaut man auf den Wetterbericht für das kommende Wochenende, wohl einer der wichtigsten Tipps: Bei all der Partystimmung sollte man auf seinen Körper achten. Luca Wilm empfiehlt, sich bei Gelegenheit im Pool auf dem Festivalgelände abzukühlen. Die perfekte Abkühlung, wenn sich das Thermometer unerbittlich den 30 Grad nähert. „Sonnenschutz natürlich auch.
Dabei bin ich selbst oft der Erste, der das Eincremen vergisst“, gesteht er. „Und als Kopfbedeckung sollte man sich am besten irgendwas Witziges aussuchen. Das ist für alle lustig. Wir haben von einer Party noch Sombreros übrig. Die können wir dafür nochmal nutzen.“ Sein Tipp für die Helfer-Kollegen: Wenn man theoretisch etwas im Schatten erledigen kann, sollte man das auch tun.
2. Julius Erhard (28) hat aus seinen Schlechtwetter-Erfahrungen gelernt
Sintflutartige Regenfälle sind der natürliche Feind eines jeden Festival-Besuchers und einer jeden Festival-Besucherin. Auch Julius Erhard hat keine guten Erinnerungen an eines seiner Erlebnisse, jedoch wurde ihm so eine wichtige Lektion beigebracht: „Immer mehrere Paar Schuhe mitnehmen. Sind die einen mal komplett matschig und durchnässt, kann man in das andere Paar wechseln.“ Für alle Wetterlagen gewappnet zu sein, hält er für sehr wichtig und empfiehlt es jedem weiter.
3. Maxi (29) und Denise Bauer (27) wissen, dass sich Camping und Komfort nicht ausschließen
„Zum Camping ein Sechs-Personen-Zelt mitnehmen und zwei Feldbetten hineinstellen“, sind sich Maxi Bauer und Denise Bauer (nicht verwandt oder verschwägert, Anm. d. Red.) sicher. Das Übernachten auf unebenem Boden in einem kleinen, stickigen Zelt ist nicht jedermanns Sache, daher lohnt es sich laut den beiden, die Komfort-Karte voll auszuspielen.
„Man liegt einfach auf einem schönen Untergrund und weiter weg vom Boden“, erklärt Maxi Bauer. Ergänzender Bonus-Tipp von Denise: Am Abend, wenn es frisch wird, zum Schlafen keinesfalls mehrere Kleidungsschichten übereinander tragen, sondern nur Thermounterwäsche. „Das funktioniert besser“, erklärt sie.
4. Tobias Seufert (31) und Lukas Erhard (33) sagen dem Kater den Kampf an
Auch wenn es selbstverständlich ratsam ist, Alkohol nur in gemäßigten Mengen zu konsumieren, lässt sich ein Kater bei einem Festival nicht immer vermeiden. Tobias Seufert und Lukas Erhard wissen aber das perfekte Programm für den Morgen danach.
Auf der „Lutzi“ wird in der Früh zum sogenannten „Bier-Yoga“ geladen. „Du bewegst dich etwas und bist gleichzeitig an der frischen Luft. Und danach sofort in die Sauna auf dem Festival-Gelände, den Restalkohol heraus schwitzen. So ist man zumindest schon einmal deutlich fitter.“
5. Christian Stahl (40) weiß wie man schnell an Essen kommt
Längere Schlangen vor den Verpflegungsständen sind auch auf dem „Ab geht die Lutzi“ keine Seltenheit. Gerade zur Abendessenszeit muss man gerne mal ein bisschen länger auf Burger, Pizza und Pommes warten – oder man beherzigt den Tipp von Christian Stahl: Möchte man etwas essen, kauft man sich einen Wertbon, den man dann wiederum gegen das eigentliche Gericht eintauscht. „Man kann sich direkt mittags, wenn nicht viel los ist, schon einmal Gedanken machen, was man später möchte. Dann kauft man sich direkt schon den Wertbon für später. Das spart viel Zeit“, erklärt Stahl.












