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Festwochenende Bad Brückenau
So heiß war der Stadtfest-Samstag
Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Der wohl heißeste Job beim Bad Brückenauer Stadtfest: Daniel Gäbler (links) und Michael Hanke am Steckerlfisch-Grill. // Steffen Standke
Bad Brückenau – Beim Bad Brückenauer Festwochenende gab es viele sehr warme, aber auch einige kühle Orte. Wie Veranstalter und Besucher sich wappneten.
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Sie hatten den wohl heißesten „Arbeitsplatz” beim gesamten Stadtfest: Michael Hanke und Daniel Gäbler gehörten zu den bedauernswerten Mitgliedern des Fischereinvereins Bad Brückenau, die Steckerlfisch zubereiten mussten. Zu den 38 Grad Außentemperatur, die ohnehin am Samstagnachmittag am Sinntor, kamen die Glut der Holzkohle und Rauch dazu. Mensch und Makrele wurden gleichermaßen gegrillt.

Daniel Gäbler machte die Wärme aber wenig aus. „Ich bin das von Berufs wegen gewohnt.” Gäbler ist Glasbläser bei einer Fuldaer Firma. Da geht es immer heiß zu. Gern kühlten er und die anderen Herren vom Grill sich aber in den Pausen mit nassen Geschirrtüchern und Getränken ab. Schließlich schwitzten sie Wasser literweise aus.

Pausen gab es am Samstag einige am Steckerlfisch-Stand. Ungewöhnlich, warten dort sonst die Besucher meist in Zweierreihen auf ihre Leckereien. Doch viele mieden wegen gleißender Sonne und Gluthitze tagsüber die Innenstadt. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Michael Kramer hoffte deshalb auf den vielleicht kühleren Samstagabend. „Dann liegen wir hier auch im Schatten”, sagte er.

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Sammelten schonmal Geld für den Abijahrgang 2027 (von links): Maximilian Kramlich, William Greenberg und Lea Hohmann. // Steffen Standke

Was  Kramer noch festgestellt hat: „Viele holen sich ihre Fische auch ab. Sie lassen sie sich in Alufolie einpacken und nehmen sie mit nach Hause.”

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
An der Schießbude des Bürger- und Schützenvereins 1842 Bad Brückenau ist immer etwas los. // Steffen Standke

Ganz so extrem wie allen Leuten an den Grills erging es Maja Kirchner nicht, im Gegenteil: Am Vormittag hatte die Bad Brückenauerin beim mehr als einstündigen Yoga-Kickoff zum Stadtfest im Georgi-Park teilgenommen. Zwar zeigte das Thermometer gegen 10 Uhr schon um die 30 Grad. „Aber das Yoga im Park war sehr angenehm. Die Bäume gaben Schatten und kühlten”, so Kirchner.

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Yoga im Park war zu Beginn des Stadtfest-Samstags noch recht angenehm. // Steffen Standke

Kursleiterin Annekatrin Vogler hielt auch Wort, als sie den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern versprach, „auf anstrengende Kraftübungen zu verzichten und etwas für die Seele zu tun”. Einige kamen trotzdem ins Schwitzen.

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Maja Kirchner war erst beim Yoga im Georgipark und dann als Vereinsmitglied der Städtepartnerschaft beim Glücksrad vor dem Pop-up-Store in der Ludwigstraße. // Steffen Standke

Am Nachmittag stand Maja Kirchner indes in der Ludwigstraße, um den Städtepartnerschaftsverein bei der Glücksrad-Tombola zu repräsentieren. Doch auch das war erträglich, denn der Stand lag da schon im Schatten. Und außerdem konnte man sich in den klimatisierte Pop-up-Store zurückziehen.

Einige Programmpunkte abgesagt

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Der Besuch der Händlermeile in der Unterhainstraße war am Samstagnachmittag überschaubar. // Steffen Standke

Insgesamt wunderte sich Kirchner, dass bei der Gluthitze überhaupt einige Leute die Ludwigstraße entlangschlenderten. Insgesamt war wenig los vor allem vor der Marktplatzbühne und in der Händlermeile in der Unterhainstraße. Einige Programmpunkte wie die Auftritte der Musikschüler fielen aus. 

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Ina, Emilio, Oskar, Milan und Lucien fanden Abkühlung im Mühlgraben im Bad Brückenauer Siebener-Park. // Steffen Standke

Gar keine Hitzewallung hatten Ina, Emilio, Oskar, Milan und Lucien im Siebener-Park. Wenn den Kindern zu warm wurde, sprangen sie einfach in den Nebenarm der Sinn.

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
Unter den Bäumen im Siebener-Park ließ es sich gut aushalten. // Steffen Standke

Ansonsten war auch der Besuch der vom 1. FC Bad Brückenau bewirtschafteten Essens- und Getränkestände im Park überschaubar, wegen der Schatten und Kühle spendenden Bäume aber besser als in der Kernstadt. „Auf den Holzkohlegrill haben wir diesmal verzichtet”, sagte Fußball-Abteilungsleiter Alexander Gartung.

Heißer Samstag beim Stadtfest in Bad Brückenau
PWG-Stadtrat Claudio Kleinhans nutzt den Siebener-Sprudel zur Abkühlung. Bei der Hitze nachvollziehbar. // Steffen Standke

(Wird laufend aktualisiert...)

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