„Manege frei“ und mit Konfettiregen eröffnete SC Motten-Vorsitzender Jochen Link die Büttenabende im Sporthaus. Alle Fäden waren hierfür in den vergangenen Wochen bei Veronika Nowak zusammengelaufen, dem närrischen Publikum ein abwechslungsreiches Programm zu präsentieren.
Die schönsten Bilder des Abends:
Frauenheilkunde und der „Hahn im Korb“
Schlag auf Schlag ging es. Routiniert führten Zirkusdirektor Stefan Leinweber und Clown Joshua Herbert da durch - unterstützt vom Candyman Thomas Statt, der zwischen den Auf- und Abbaupausen Popcorn und Eis verteilte. Als „Hahn im Korb“ stand er zudem in der Bütt, erzählte aus der Frauenheilkunde und der Erkenntnis „alles zu Frau erfahren zu haben“, nachdem er in eine Frauenrunde geriet. „Die wilden Socken“, die Jüngsten „Die Konfettis“ oder „No Perfect“, egal welche musikalische oder tänzerische Einlage, alle heizten ein. Ohne Zugabe kam niemand von der Bühne oder besser dem Podest – denn eine Bühne ist das einzige worauf man in Motten verzichten muss.
Das tut der Stimmung seit jeher keinen Abbruch. Im Gegenteil – die „WhatsApp-Gruppe der Kindergartengruppe Wirbelwinde“ ließ die Zuhörer schmunzeln.
Der selbstgeschriebene Sketch „Das Märchen gestern und heute“ und das Dorfgeschehen sorgten für Kurzweil. Bei Letzterem begab sich Veronika Nowak im Auto auf die „OKF“, übersetzt „Ortskontrollfahrt“. Während der Fahrt begleiteten sie Johannes Kraft, Rebecca Leipold, Susanne Porzelt und Jenny Otterbein. Die Gemeinderatswahl „mit anhängender Bürgermeister(innen)wahl“, der unglaubliche Durchgangsverkehr im Ort, der es unmöglich macht die Straße zu überqueren, und die maroden Straßen in Kothen quittierten sie mit ihren Kommentaren. Ertragen mussten Mottener wie Kothener Seitenhiebe.
Hebefigur aus „Dirty Dancing“
Patrick Krug, Mario Wirsing und Paul Statt sind vom Mottner Büttenabend nicht wegzudenken: Ob als „Nonverbale Nüsse“ beim sprachlosen Vortrag der Zettelwirtschaft, besser Plakat-Samisurium und dieses Mal ohne Hüte als „Scharfe Shorties“. Unzählige Lieder, die Krug aus einer erworbenen Musikplattform wählte und mindestens sechs Abende an Zeit hatte Jonathan Mott investiert, das Liedgut für die zahlreichen Choreografien zusammenzuschneiden, wie er berichtete. Am Ende des Tanzvortrages stand die Hebefigur aus „Dirty Dancing“, die Krug eindrucksvoll mit Statt präsentierte und das Sporthaus zum Toben brachte.
„Siegried und Roy“ (Janina Matzke, Kathrin Fell) präsentierten ihre Illusionen, bevor der „Affentanz“ das Ende des Abends einläutete. Hierfür schlüpften die „Bier-Street-Boys“ noch mal aus dem Tierkostüm – für den Tanz der Primaballerinas.
Mit dem Finale endete das vierstündige Programm, mit dem 60 Aktive vor, auf und hinter der Bühne und Alleinunterhalter Marco für Spaß und närrischen Frohsinn gesorgt hatten.













