0
Fasching
Wer ist bei „Fastnacht in Franken“ dabei?
Nein, das war kein Abschiedsgruß beim Auszug der Altneihauser Feierwehrkapell'n 2024 aus den Veitshöchheimer Mainfrankensälen. Auch 2025 kommen sie wieder zur „Fastnacht in Franken“.
Nein, das war kein Abschiedsgruß beim Auszug der Altneihauser Feierwehrkapell'n 2024 aus den Veitshöchheimer Mainfrankensälen. Auch 2025 kommen sie wieder zur „Fastnacht in Franken“. // Heiko Becker
Signet des Fränkischen Tags von Folker Quack
Veitshöchheim – Wer tritt dieses Jahr bei der Kult-Prunksitzung in Veitshöchheim auf, wer nicht? Fast alle Publikumslieblinge sind am Start, darunter auch Michl Müller aus Garitz.

In vier Wochen ist es so weit: In Veitshöchheim geht die „Fastnacht in Franken“ live vor Millionen Zuschauern auf Sendung. Die Spannung steigt, wer bei der Kult-Prunksitzung des BR wieder dabei ist. Wer kommt dieses Mal nicht und wird es einen Neuling auf der großen Faschingsbühne geben?

Richtig spannend hat es einmal mehr die „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ gemacht. „Zu sagen, was wir denken, werden wir uns künftig schenken“, reimte der selbsternannte Kommandant Norbert Neugirg als Schlusssatz bei der Livesendung 2024.

Danach ließ er es lange offen, ob seine Oberpfälzer Truppe 2025 nach Veitshöchheim kommt. Auf Nachfrage antwortete Neugirg: „Wir sind nicht mehr so fit, dass wir die Wolfschutzzäune der Oberpfalz überspringen könnten. Das kann nur der Wolf.“

Franken-Bashing bleibt erhalten

Inzwischen aber steht fest, wie gut informierte Kreise bestätigen: Die „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ wird am 21. Februar einmarschieren. Die Oberpfalz ist wieder vertreten. Und das beliebt-berüchtigte Franken-Bashing wird seine Fortsetzung finden.

Und noch eine Musikgruppe hat es geschafft, wieder in Veitshöchheim aufzutreten: Gankino Circus konnten ihr Debüt mit einem famosen Auftritt vor zwei Jahren zwar 2024 nicht toppen. Aber: Sie sind wieder dabei! Mal schauen, was sich die verrückten Musikkomödianten in diesem Jahr einfallen lassen.

Nicht dabei sein werden hingegen Thomas Klug und Matthias Schmelzer alias „Lubber und Babbo“. Die beiden Nachwuchstalente aus Oberschwappach in den Haßbergen gaben im vergangenen Jahr ihr Debüt auf der großen Faschingsbühne. 2023 hatten sie mit einer Bauarbeiternummer bei der Fränkischen Weinprobe brilliert. Die aber konnten sie als Bergsteiger in Veitshöchheim nicht toppen. In diesem Jahr sind sie wieder bei der Närrischen Weinprobe am 31. Januar zu sehen.

Viele Altbekannte sind etabliert und gesetzt

Als gesetzt gelten hingegen die anderen Stars der „Fastnacht in Franken“: Bauchredner Sebastian Reich wird mit seiner Nilpferddame Amanda auf die Bühne kommen. Peter Kuhn macht sich erneut seinen Reim auf die Politik, Ines Procter wird als „närrische Putzfraa“ wieder kräftig durchwischen und Michl Müller mit einem neuen Lied den Saal zum Schunkeln bringen.

Und natürlich werden die legendären Martin Rassau und Volker Heißmann ihren spontanen Humor wieder ausspielen und so manchem der anwesenden Politiker einen deftigen Spruch mitgeben. Und in welchem aufwendigen Kostüm Otti Schmelzer auf die Bühne kommt? Welchen Politikern Klavierkabarettist Matthias Walz eines seiner Lieder widmet? Auch die Acapella-Truppe „Viva Voce“ wird dabei sein.

Als Sitzungspräsident führt Christoph Maul durch das Programm, musikalisch begleitet von der Pavel-Sandorf-Bigband. Bleibt die Frage, ob ein neuer Künstler, eine neue Künstlerin den Sprung nach Veitshöchheim geschafft hat. Hier halten sich die Verantwortlichen noch bedeckt. BR-Redakteur Rüdiger Baumann gibt zu bedenken, dass 2024 die Sendung eine halbe Stunde überzogen habe, obwohl nach der Generalprobe an einigen Nummern gekürzt wurde.

Inhalt teilen
  • kopiert!