Beinahe hätten Klimaaktivisten der „letzten Generation“ den legendären Zeitlofser Faschingsumzug am vergangenen Samstag verhindert. Einige von ihnen klebten sich auf die Hauptstraße in der Marktgemeinde und blockierten das Durchkommen der Fußgruppen.
Nach erfolgreicher „Entklebung“ mit schweren Geräten konnten dann doch noch die 25 Teilnehmergruppen die Zuschauermenge begeistern. Natürlich gehörte auch die Klebeaktion zu dem gelungenen Faschingsumzug nach drei Jahren Zwangspause. Etwa 2500 Zuschauer aus der Region – aus der hessischen und der bayerischen – kamen.
Keine großen Wagen
Bewusst und aus Sicherheitsgründen hatte sich die Veranstalter des Umzugs, die Zeitlofser Dorfgemeinschaft, gegen große Wagen entschieden. Laut Bürgermeister Matthias Hauke sei die Rückmeldung zu dem diesjährigen Zug durchweg positiv gewesen. Viele Eltern seien sehr zufrieden, denn die Kinder konnten ohne großes Sicherheitsrisiko auf der Straße herumspringen.
Auch nach dem Umzug feierten viele Gäste in der Dorfmitte am Radweg noch einige Stunden weiter. Für die Einsatzkräfte bedeutete der Umzug weniger Stress, denn das Sicherheitsrisiko war geringer als in den Jahren vor Corona.
Altbürgermeister moderierte der Zug
„Wir sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf“, sagt Hauke. Das Wetter habe gehalten und es sei nichts Schlimmes passiert.
Altbürgermeister Wilhelm Friedrich führte mit Witz und Charme durch das einstündige Programm. Leider musste seine Moderationspartnerin und Bad Brückenaus Altbürgermeisterin Brigitte Meyerdierks am Morgen kurzfristig absagen.
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