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Flammende Proteste
Mahnfeuer an der A71 bei Oerlenbach (5. Januar)
Das Mahnfeuer des Bauernverbandes bei Oerlenbach war weit zu sehen.
Das Mahnfeuer des Bauernverbandes bei Oerlenbach war weit zu sehen. // Hans-Peter Hepp
Oerlenbach – Das Mahnfeuer des Bauernverbandes am Pendlerparkplatz am Gewerbegebiet A71 lockte mehr als 100 Gäste an.

Das Mahnfeuer des Bauernverbandes war weit zu sehen: Am Pendlerparkplatz am Gewerbegebiet A71 hatten Rottershausens Ortsbauer Maximilian Schätzlein zusammen mit Klaus Keller das Feuer entzündet und in sicherem Abstand zu den Bürgern aufgestellt.

Schnell waren 50 Personen zum Parkplatz gekommen. Insgesamt zählten die Vertreter der Bauernschaft weit über 100 Gäste. In kleinen Diskussionsrunden unterstrichen die Landwirte ihre Anliegen, betonten die Bedeutung der bestehenden Regelungen für den Berufsstand und für die Nahrungsproduktion in den ländlichen Betrieben.

„Nicht einseitig belasten“

„Mit unserem Protest wollen wir die Streichung von Agrardiesel und der Kfz-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge verhindern. Die Ampelkoalition darf uns Bäuerinnen und Bauern nicht einseitig belasten“, argumentierte Michael Reck, Kreisobmann des Landkreises Schweinfurt, in einer Pressemitteilung.

Das Feuer in Oerlenbach war eines in einer großen Reihe von Mahnfeuern, die im ganzen Freistaat branden. Auch im nahen Hambach zeigten die Flammen den Protest des Bauernverbandes gegen die Pläne der Bundesregierung.

 

Diese Aktionen sind in der Protestwoche geplant:

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