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Freude auf das neue Amt
Mario Götz nimmt Wahl zum Landrat offiziell an
Landrat Thomas Bold, sein Nachfolger Mario Götz und Kreiswahlleiter Johannes Büttner.
Landrat Thomas Bold, sein Nachfolger Mario Götz und Kreiswahlleiter Johannes Büttner. // Philipp Tappe
Bad Kissingen – Nach 24 Jahren gibt es einen neuen Landrat im Kreis Bad Kissingen. Nun hat Mario Götz (CSU) die Wahl offiziell angenommen. Doch was erwartet er vom Beginn seiner Amtszeit?
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Jetzt ist es offiziell. Am Montagmittag (16. März) hat Mario Götz (CSU) formal die Wahl zum Landrat des Landkreises Bad Kissingen angenommen. Sein Vorgänger Thomas Bold (CSU) bleibt noch bis 30. April im Amt. Am 1. Mai zieht Götz in das Landratsamt in Bad Kissingen ein. „Ich habe Erfahrung im Kreistag und als Bürgermeister von Oberthulba. Deswegen wird es eine nahtlose Übergabe geben. Ich freue mich darauf“, sagt der CSU-Politiker.

Nun gehe es vor allem darum, die konstituierende Kreistagssitzung Anfang Mai zu organisieren. In der Sitzung sollen unter anderem der neue Landrat sowie die Kreisräte vereidigt und die Gremien besetzt werden. „Dann wollen wir uns wieder auf die Sacharbeit konzentrieren“, sagt Götz. Er spüre Rückenwind, auch weil der Kreistag im Februar den Haushalt beschlossen habe.

Mit dieser Unterschrift hat Mario Götz seine Wahl offiziell angenommen.
Mit dieser Unterschrift hat Mario Götz seine Wahl offiziell angenommen. // Philipp Tappe

Mario Götz ist besonders wichtig, dass sein Vorgänger gebührend verabschiedet wird. Thomas Bold geht nach 24 Jahren als Landrat in den Ruhestand. Zu seiner Amtszeit sagt er: „Ich blicke mit großer Zufriedenheit zurück. In Sachthemen haben wir die ganze Zeit harmonisch zusammengearbeitet.“ Der CSU-Mann zeigt sich überzeugt: „Der Landkreis hat sich – zu Beginn noch das finanzielle und wirtschaftliche Sorgenkind – positiv entwickelt. Dieser Verdienst wurde gemeinsam erarbeitet. Ich freue mich, dass ich den Landkreis geordnet an Mario Götz übergeben kann.“

Bei der Kommunalwahl wurde Mario Götz mit 74,8 Prozent in das Amt gewählt. Seine Herausforderer Patrick Geßner (AfD) und Max Hümmer (FDP) kamen auf 15,4 Prozent beziehungsweise 10,1 Prozent.

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