Zwei wichtige Baumaßnahmen hat der Marktgemeinderat Schondra in seiner letzten Sitzung auf den Weg gebracht, indem er den Entwurfsplanungen einstimmig die Zustimmung erteilte.
So geschehen mit dem Ausbau der Helmersbachstraße in Schönderling, für die Alexander Bär vom Büro Planungsschmiede in Würzburg die Planung vorstellte. Danach soll in der Helmersbachstraße die Wasserleitung erneuert werden, wobei der Helmersbach mit einer Spülbohrung unterquert wird. Bei der Straße kommt es, je nach derzeitigem Zustand, entweder zu einer Oberbauverstärkung oder zu einem Vollausbau. Die reinen Baukosten sind mit 330.000 Euro veranschlagt.
Herausforderung Mühlstraße
Die Planung für den Ausbau der Mühlstraße in Schondra stellte Manuel Kohl vom vorgenannten Büro vor. Dort geht es vor allem um die Oberflächenentwässerung, sodass umfangreiche Kanalbaumaßnahmen anfallen; zusammen mit dem Straßenausbau rechne man mit Gesamtkosten von 1,5 bis 1,8 Millionen Euro. Abklären muss die Gemeinde noch, welche Einleitungen von Privatgrundstücken erfolgen.
Zum Gemeindewahlleiter wurde Bürgermeister Bernold Martin (CSU) bestimmt, zu seinem Stellvertreter Gemeinderat Andreas Martin (CBB).
Jahresbetriebsplan Wald
Einstimmig verabschiedete das Ratsgremium auch den Jahresbetriebsplan 2026 für den Gemeindewald, wie er vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) beziehungsweise vom Revierleiter Joachim Dahmer vorgeschlagen wurde. Danach werden auf etwa 47 Hektar Bestandspflegemaßnahmen durchgeführt, die zu einem Einschlag von 1120 Festmetern führen. Weitere 280 Festmeter kommen durch Endnutzung hinzu. Gepflanzt werden 1000 Setzlinge von Buche, Douglasie, Eberesche, Küstentanne und Winterlinde.
Bürgermeister Martin teilte mit, dass beim Regionalbudget der Rhönallianz wieder Projekte beantragt werden können.
Nachfragen aus dem Gremium
Nachfragen gab es von Roman Jörg (CSU) zur Abnahme der Ortsverbindungsstraße Schondra-Schildeck, von Dominik Greifensteiner (FWG Schönderling) zur Reparatur des Schuldachs und von Tobias Fritzmann (ABS) zur Ganztagsbetreuung. Bürgermeister Martin führte aus, dass die Straße ordnungsgemäß ausgebaut worden sei. Die von Jörg bemängelte Stelle liege innerhalb der Toleranz.
Das habe die Abnahme der Straße inklusive Abfahren mit einem Planographen (Messgerät zur Bestimmung der Längsebenheit von Fahrbahnen) durch das Staatliche Bauamt Schweinfurt ergeben.
Die zur Reparatur des Schuldachs beauftragte Firma sieht sich laut Martin dazu derzeit nicht in der Lage. Zur Ganztagsbetreuung laufen Gespräche mit der Nachbargemeinde Geroda.









