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Bürgermeisterwahl 2026
Burkardroth und Oerlenbach bestätigen ihre Bürgermeister
Daniel Wehner (CSU) wirbt in Burkardroth um Stimmen für das Bürgermeisteramt.
Daniel Wehner (CSU) wurde im Amt als Bürgermeister des Marktes Burkardroth mit 87,1 Prozent bestätigt. // Marion Eckert
Burkardroth/Oerlenbach – Ohne Gegenkandidat gingen sie ins Rennen: So viele Stimmen holen Daniel Wehner in Burkardroth und Nico Rogge in Oerlenbach.
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Manche Wahlen sind spannend bis zur letzten Stimme. In Burkardroth und Oerlenbach war das anders. In beiden Gemeinden trat am Sonntag nur ein Bürgermeisterkandidat an, die Frage war nicht, wer Bürgermeister wird, sondern mit wie vielen Stimmen.

Daniel Wehner in Burkardroth:  

87,1 Prozent der Wähler stimmen am Sonntag für Daniel Wehner (CSU). Für den 50-Jährigen ist es die Bestätigung für eine zweite Amtszeit: 2020 hatte er sich mit 69 Prozent gegen Gegenkandidat Frank Heckelmann durchgesetzt, diesmal trat er allein an.

„Ich bin sehr zufrieden", freut sich Wehner nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses. „In meinem Heimatort Gefäll ist das Ergebnis gut, in Katzenbach und Lauter noch besser, überall über 95 Prozent."

Wehner feierte mit der Familie im Rathaus und wartete derweil gespannt auf die Ergebnisse für den Gemeinderat.

Dass er nochmal antrat, hatte für Wehner einen einfachen Grund: Die letzten sechs Jahre haben ihm Spaß gemacht. Die Zusammenarbeit zwischen den Dörfern, die öffentlichen Sitzungen, der Austausch mit Gemeinderat und Verwaltung. Nun möchte er angestoßene Projekte zu Ende bringen: den Kita-Umbau in Premich, Feuerwehrhaussanierungen, einen Kläranlagenneubau und vor allem den Glasfaserausbau als größte Maßnahme.

 

Nico Rogge in Oerlenbach: Das Ergebnis

In Oerlenbach stimmen 94,6 Prozent der Wähler für Bürgermeister Nico Rogge (CSU). Für den 39-Jährigen ist das keine Selbstverständlichkeit: Als unbelasteter Neuling hatte er 2020 sensationelle 94,5 Prozent geholt. „Es ist fast nicht zu erwarten, dieses Ergebnis wieder zu holen. Wenn man im Amt ist, kann man es nicht jedem recht machen",  sagte er wenige Tage vor der Wahl.

Dass er das Ergebnis sogar toppen konnte, erfüllt ihn mit Freunde und Dankbarkeit.  „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist überwältigend, dass ich so ein Ergebnis bekommen habe", sagt Rogge nach Bekanntgabe.

Den Abend verbringt er zu Hause, wo er eine kleine Feier organisiert hat.  
 
Auch für ihn wartet eine prall gefüllte Agenda: Kindergartenneubau in Eltingshausen, Straßensanierungen in Ebenhausen, Dorfgemeinschaftshäuser in allen Ortsteilen und die Stärkung des Ehrenamtes. Dazu kommen die finanziellen Unwägbarkeiten, denn Rogge rechnet damit, dass staatliche Förderprogramme nicht auf dem bisherigen Niveau bleiben. Sein Grundsatz: „Pflichtaufgaben vor freiwilligen Aufgaben." „ZITAT zu Plänen oder zweiter Amtszeit", so der 39-Jährige.
 

 

 

 

  

 

 

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