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Beschluss für Rottershausen
Das Pflaster am Haus der Bäuerin bleibt
Anwohner stellten den Antrag, die Pflastersteine in Rottershausen durch eine Asphaltoberschicht zu ersetzen. Sie monierten die Lärmbelastung auf dem kurzen Teilstück vor dem Haus der Bäuerin. Die Gemeinde möchte das Verhalten der Autolenker in der...
Anwohner stellten den Antrag, die Pflastersteine in Rottershausen durch eine Asphaltoberschicht zu ersetzen. Sie monierten die Lärmbelastung auf dem kurzen Teilstück vor dem Haus der Bäuerin. Die Gemeinde möchte das Verhalten der Autolenker in der Zone 30 weiter prüfen und bat Fachbehörden um Expertisen. // Hans-Peter Hepp
Oerlenbach – Der Gemeinderat Oerlenbach hat zwar Verständnis für die Anwohner am Haus der Bäuerin, die gerne eine Asphaltschicht hätten. Eine Straßensanierung ist aber nicht nötig.

Die Pflastersteine am Haus der Bäuerin in Rottershausen bleiben wohl erhalten. Eine Gruppe von Anwohnern hatte den Antrag gestellt, das Straßenstück mit den Pflastersteinen durch eine Asphalt-Oberschicht zu ersetzen. Die Geräusche, die von den Autos, die über das kurze Teilstück fahren, empfinden die Bürger als nicht akzeptabel. Zudem, so hoffen die Antragsteller, könne man die notwendigen Bauarbeiten mit der Verlegung der Glasfaser-Technologie kombinieren.

Aus dem Gemeinderat gab es Verständnis für die Anwohner. Die Fahrzeuge werden oft zu schnell über den lauteren Pflasterbelag gelenkt. Aber die dortige Straßenausführung ist seit Jahren so gewollt: Im Rahmen der Dorferneuerung habe man so optisch eine Art Platz schaffen wollen, in Kombination mit dem Haus der Bäuerin und dem Brunnen. Außerdem befinde sich die Straße in einem guten Zustand, notwendig ist eine Sanierung deshalb nicht.

Bürgermeister Nico Rogge wartet nun ab, bis alle angefragten Fachbehörden Stellungnahmen abgegebenen haben, und will in einer späteren Sitzung die Ratsmitglieder erneut informieren.

Haushalt einstimmig beschlossen

Ohne große Aussprache genehmigte der Gemeinderat den von Steffen Borst ausgearbeiteten und im Finanzausschuss detailliert besprochenen Haushalt für das laufende Jahr. Einstimmig votierten alle Ratsmitglieder für den Haushalt, für die zugehörige Haushaltssatzung und für den Finanzplan für die nächsten Jahre.

Der Haushalt 2024 besitzt ein Volumen von rund 19 Millionen Euro, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt (für die laufenden Einnahmen und Ausgaben) 10,5 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 8,4 Millionen Euro. Die Schuldenlast der Gemeinde sinkt weiter und soll Ende des Jahres unter vier Euro pro Einwohner betragen.

Hohe Anstiege bei Grundsteuer befürchtet

Manfred Greubel hat im Umfeld der Diskussion an die anstehende Änderung der Grundsteuersätze erinnert. Er befürchtet im Einzelfall einen hohen Anstieg der Steuerlast. Bürgermeister Rogge entgegnete, dass man in Oerlenbach die Gesamtsumme der Einnahmen aufkommensneutral, also auf dem jetzigen Niveau halten wolle. Aber durch die Neubewertung infolge der Grundsteuerreform werde es sicherlich in einzelnen Fällen zu Differenzen gegenüber den bestehenden Beträgen kommen. Keine allzu große Gefahr geht von den Rissen im Ebenhäuser Feuerwehrhaus aus. Die Schadstellen in der Wand werden seit Jahren beobachtet und haben offensichtlich keinen gefährlichen Einfluss auf die Statik. Im Zuge der geplanten Um- und Anbautätigkeiten werde man die Risse weiter beobachten und gegebenenfalls reagieren. Jetzt werden die Risse durch Spiralhaken gesichert.

Männerchor probt wieder in der Turnhalle

Der fränkische Männerchor darf wieder in der Turnhalle von Ebenhausen proben. Der Gemeinderat genehmigte den Sängern die Nutzung der Halle zu den bisherigen Rahmenbedingungen, das heißt, es fällt die doppelte Hallengebühr (gemessen an einheimischen Vereinen) an, und der Termin darf nicht mit anderen Veranstaltungen kollidieren. Diese Regelung soll für den Chor gelten.

Oerlenbach schaltet die bisherigen öffentlichen Wlan-Hotspots ab. Danach möchte die Gemeinde bilanzieren, ob die vor Jahren installierte Technik angesichts stark verbesserter Technik noch nötig ist.

Geschätzt 120.000 Euro werden die Arbeiten am Glockenturm von Eltingshausen kosten. Die dortigen Mängel sind seit einiger Zeit bekannt, die Vorplanung für die Sanierung bereits abgeschlossen. In einzelnen Vergabe-Schritten wird der Kirchturm saniert. Baulastträger ist die politische Gemeinde.

Dorfwette am 18. Juni 2024

Im bisherigen Umfang unterstützt die Gemeinde die Spirkenländer Blasmusik und den TSV Ebenhausen. Die Sportler benötigen neue Tore, die Musikanten Trachten. Schon jetzt wies Nico Rogge auf die Dorfwette des Bayernwerks am 18. Juni hin. Die Dorf- und Vereinsgemeinschaft müssen im Format der „Wetten-Dass-Außenwette“ Außergewöhnliches in einer kurzen Zeit organisieren und bewältigen.

Eine weitere dezentrale Unterkunft wird in Ebenhausen eine Familie aus Afghanistan beherbergen. Bürgermeister Rogge erhofft sich auf Dauer, eine bessere Verteilung der angekommenen Menschen, in Ebenhausen bestehen seit einiger Zeit bereits Unterkünfte.

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