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Wirtschaft
Behinderungen an der Hammelburger Einhorn-Apotheke
Die Stadt hat eine Teilsperrung des Gehwegs vor dem Gebäude Am Marktplatz 9 angekündigt. Der Zugang zur Apotheke und die Zufahrt in den Innenhof sollen vorerst frei bleiben.
Die Stadt hat eine Teilsperrung des Gehwegs vor dem Gebäude Am Marktplatz 9 angekündigt. Der Zugang zur Apotheke und die Zufahrt in den Innenhof sollen vorerst frei bleiben. // Ralf Ruppert
Hammelburg – Die Stadt kündigt eine Teil-Sperrung des Gehweges an. Über das Gebäude Marktplatz 9 wird schon seit Jahren diskutiert.

Gegenüber dem künftigen Bürgerhaus steht am Hammelburger Marktplatz ein markantes Gebäude: Blaue Sonnenuhr mit goldenen Tierkreiszeichen an der Fassade, Durchfahrt zum Innenhof und die Einhornapotheke mit Natursteintreppe sind Wahrzeichen der Stadt.

Seit Jahren gibt es Streit um die Zukunft des Hauses, nun gibt es ein neues Kapitel: „Aufgrund von Sicherheitsmängeln sieht sich der Eigentümer des Gebäudes Am Marktplatz 9 verpflichtet, Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen“, teilt die Stadt mit, deshalb sei eine Teilsperrung des Gehweges bis zu einer Tiefe von drei Metern notwendig.

Und: „Bis zu den geplanten Umbauarbeiten im Jahr 2023 können je nach Bedarf weitere Sicherungsmaßnahmen wie Einhausungen, Einrüstung oder Ähnliches erfolgen.“

Mieter wurde informiert

Bislang gibt es noch keine Arbeiten vor dem Gebäude. „Ich wurde informiert“, berichtet Apotheker Sebastian Hose. Es sei auch versichert worden, dass der Zugang zur Apotheke weiter möglich ist.

Das Gebäude hat den Stadtrat mehrfach beschäftigt: Vor Jahren wurde einer Sanierung zugestimmt, im Jahr 2021 stand monatelang ein Baukran auf dem Marktplatz, einzelne Stockwerke wurden entkernt.

Dann stellte die Eigentümergesellschaft, die HWT Invest Aktiengesellschaft mit Vorstand Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Baumängel fest und beendete die Arbeiten am Gebäude. Im Januar 2022 lehnte der Stadtrat den Antrag auf Abriss des Bestandes und Bau eines viergeschossigen Neubaus am Marktplatz ab.

„Es muss keiner Angst haben“

Zu den bisherigen Gesprächen zwischen Mieter Hose und Vermieter machen beide Seiten auf Nachfrage keine weiteren Angaben. Zum Zustand des Gebäudes sagt Sebastian Hose nur: „Es muss keiner Angst haben, dass ihm die Decke auf den Kopf fällt.“ Die HWT Invest Aktiengesellschaft hat auf Nachfrage der Redaktion nicht reagiert.

Weiterer Bericht zur Entwicklung in der Altstadt:

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