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Gewerbegebiet an der A71
Ampelanlage wird optimiert
Verkehrsampel
Die Ampelanlage am Gewerbegebiet an der A71 bei Oerlenbach wird optimiert. (Symbolfoto) // IMAGO/Elke Münzel (www.imago-images.de)
Gewerbegebiet von Oerlenbach und Poppenhausen
2004 wurde das Gewerbegebiet von Oerlenbach und Poppenhausen aus der taufe gehoben. Über die Erfolgsgeschichte freuten sich zwanzig Jahre später (von links) Oerelbachs Bürgermeister Nico Rogge, die beiden "Gründungsväter" und ehemalige Rathauschefs Reinhold Stahl und Siegfried Erhard, Franz Kuhn (Rathauschef in Oerlenbach zwischen 2014 und 2020) und Ludwig Nätscher, der Bürgermeister von Poppenhausen. // Archiv/Hans-Peter Hepp
Oerlenbach – Das Gewerbegebiet geht seine inzwischen letzte Erweiterung Richtung Rottershausen an. Wegen des zusätzlichen Verkehrs braucht es Verbesserungen.
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Autowäsche am Sonntag – das geht künftig im abseits gelegenen Gewerbegebiet an der A71. Der zuständige Verbandsausschuss folgte einem Antrag der dortigen Tankstelle. Verbandsrat Martin Greubel stimmte gegen diesen Beschluss. Allerdings bedarf es einer eigenen Verordnung für das Areal. In der ist die zeitliche Beschränkung - zwischen 12 und 20 Uhr – und eine Liste der Tage hinterlegt, an denen trotz grundsätzlicher Genehmigung, das Reinigen der Autos verboten bleibt.

Letzte Erweiterung

Die Ampelanlage wird auf Kosten des Zweckverbandes „optimiert“. Das ist die wichtigste Änderung für das Gewerbegebiet A71 von Oerlenbach und Poppenhausen rund um das Erweiterungspotential. Das 2004 aus der Taufe gehobene Gewerbegebiet geht seit einiger Zeit seine letzte Erweiterung Richtung Rottershausen an. Im Bauleitverfahren stand die Befragung von Trägern öffentlicher Belange an, das staatliche Bauamt hat – wegen des zusätzlichen Verkehrs – die Verbesserung an der Ampelanlage gefordert.

Michael Bieber (Oerlenbach) und Corinna Pabst (Poppenhausen) sind nicht nur die neuen Mitglieder im sechsköpfigen Verbandsausschuss, sie wurden in der ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen auch zu Rechnungsprüfern gewählt.

Haushalt überschaubar

Ein überschaubarer Haushalt sei das Zahlenwerk für den Zweckverband und damit für das Gewerbegebiet, erläuterte Oerlenbachs Kämmerer Steffen Borst die Vorstellung der Zahlen für das Jahr 2026. Im Verwaltungshaushalt stehen rund 71.000 Euro, der Löwenanteil kommt von den beiden Gemeinden, die jetzt jeweils 30.000 Euro als Verwaltungskostenumlage tragen. Den Vermögenshaushalt bezifferte Borst auf etwas weniger als drei Millionen Euro. Einnahmen, beispielsweise aus der Grundsteuer, fließen direkt in die beiden kommunalen Haushalte.

Die Autowerkstatt bei Amazon „wandert“ an eine andere Stelle auf der Fläche des Logistik-Unternehmens. Oerlenbachs Bürgermeister Nico Rogge informierte die Verbandsversammlung. Der Bau bleibt weiterhin im Freistellungsverfahren, alle Vorgaben des Bebauungsplanes werden eingehalten.

Das Gewerbegebiet A71 ist eine Erfolgsgeschichte. Alle Grundstücke der Bauabschnitte 1 und 2 sind verkauft, auch wenn noch nicht überall Gebäude stehen, betonte Nico Rogge zur Begrüßung. Mit dem beschlossenen Ausbau – dem Bauabschnitt 3 - stößt das interkommunale Gewerbegebiet an seine Grenzen. Im Jahr 2004 wurde das Projekt an der Autobahn gestartet. Inzwischen gab es neben der Ausweitung auch organisatorische Änderungen.

Oerlenbach schultert jetzt alle Verwaltungsaufgaben,  Rogge ist der ständige Vorsitzende im Zweckverband. Ursprünglich wechselten sich die Bürgermeister auf dem Chefsessel ab, viele Jahre überwachte die Kämmerei Poppenhausen die Finanzen.

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