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Personelle Veränderungen
Im Rathaus Wildflecken sind drei Stellen zu besetzen
Rathaus Wildflecken
Im Wildfleckener Rathaus werden die Weichen personell neu gestellt. // Sebastian Schmitt
Wildflecken – Im Rathaus von Wildflecken stehen personelle Veränderungen an: Gleich drei Stellen will der Markt neu besetzen beziehungsweise ausschreiben.

Gesucht werden eine Kämmerin oder ein Kämmerer für die Leitung der Finanzverwaltung, eine Verwaltungsfachkraft für den Bereich Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice sowie zum September 2027 ein Auszubildender zum Verwaltungsfachangestellten. Die Personalentscheidungen waren allesamt Gegenstand des nichtöffentlichen Sitzungsteils des Marktgemeinderates.

Dringend ist die Besetzung der Leitung der Finanzverwaltung. Die Aufgabe ist mit erheblicher Verantwortung verbunden. Die neue Führungskraft soll die Finanzverwaltung leiten und unter anderem für Haushaltsplanung und Haushaltsvollzug, die Finanz- und Investitionsplanung sowie die Jahresrechnung verantwortlich sein.

Auch bei Investitionen soll die künftige Kämmerin beziehungsweise der künftige Kämmerer eine zentrale Rolle übernehmen. Dazu gehören die Prüfung von Fördermöglichkeiten, die Bearbeitung von Förderanträgen und Zuwendungsabrechnungen sowie Kreditangelegenheiten.

Digital ausrichten

Hinzu kommt der Blick auf die laufende finanzielle Entwicklung der Gemeinde. Liquidität und Finanzentwicklung müssen im Auge behalten, Gebührenkalkulationen erstellt und Entscheidungsgrundlagen für Bürgermeister, Verwaltung und Marktgemeinderat vorbereitet werden. Die Gemeinde erwartet ausdrücklich auch die Bereitschaft, Verwaltungsabläufe weiterzuentwickeln und die Finanzverwaltung stärker digital auszurichten.

Gesucht wird außerdem eine Verwaltungsfachkraft für Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice. Die Stelle ist unbefristet und mit 15 bis 20 Wochenstunden in Teilzeit ausgeschrieben. Zum Aufgabengebiet gehören insbesondere Melde-, Ausweis- und Passangelegenheiten sowie Anträge auf Führungszeugnisse. Auch Aufgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sind vorgesehen. Daneben geht es um die klassische Verwaltungsarbeit.

Zum 1. September 2027 soll außerdem ein Ausbildungsplatz zum Verwaltungsfachangestellten besetzt werden. Bewerben können sich Jugendliche mit mindestens einem guten qualifizierenden Mittelschulabschluss. Auch ein mittlerer Schulabschluss, beispielsweise aus dem M-Zweig, oder ein höherer Schulabschluss wird berücksichtigt.

Neben den wichtigen Personalfragen beschäftigte sich der Marktgemeinderat unter Leitung von Bürgermeister Daniel Kleinheinz auch mit einem Bauantrag in der Bahnhofstraße.

Bauanträge

Dort ist die Errichtung eines Carports mit vier Stellplätzen geplant. Die Anlage soll an der nordöstlichen Seite des bestehenden Wohngebäudes entstehen und gleichzeitig als Balkon für das erste Obergeschoss dienen. Insgesamt soll der Carport rund 112 Quadratmeter Fläche umfassen.

Zusätzlich ist am südwestlichen beziehungsweise südöstlichen Gebäudeteil ein umlaufendes Vordach vorgesehen. Dieses soll eine Gesamtfläche von rund 54 Quadratmetern haben.

Das Grundstück liegt im Innenbereich und ist vollständig erschlossen. Aus Sicht der Verwaltung sprach nichts gegen das Vorhaben. Der Marktgemeinderat erteilte deshalb sein Einvernehmen.

Ärger über Hundehaufen

Für ein offenbar hartnäckiges Problem hatte Dritter Bürgermeister Holger Trump einen Vorschlag parat. Er sprach das Thema Hundekot an, das nach seinen Worten in allen Ortsteilen zum Ärgernis geworden sei.

Seine Anregung: An geeigneten Stellen könnten Hundekotbeutelspender mit entsprechenden Abfalleimern aufgestellt werden. Hundebesitzer hätten damit eine einfache Möglichkeit, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere unmittelbar zu beseitigen und zu entsorgen.

Bürgermeister Daniel Kleinheinz sagte zu, dass Bauhof und Verwaltung prüfen werden, welche Möglichkeiten es gibt. Gleichzeitig machte der Kleinhenz deutlich, dass das Thema nicht neu ist. Eine zusätzliche Schwierigkeit sieht Kleinheinz bei öffentlichen Abfallbehältern. Diese würden immer wieder zweckentfremdet. Statt ausschließlich Hundekotbeutel würden dort unterschiedliche Abfälle entsorgt. Rund um die Behälter würde sich dann weiterer Müll ansammeln. Erst einmal soll nun geprüft werden, ob es sinnvolle Standorte und eine Lösung gibt, die den Hundebesitzern die Entsorgung erleichtert, ohne gleich neue Müllprobleme zu schaffen.

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