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Terra Triassica Euerdorf
Mehr Feste im Museumsgarten?
Museumsgarten  von Terra Triassica
Der Museumsgarten von Terra Triassica bietet ein schönes Ambiente für Veranstaltungen. Um ihn besser und öfter nutzen zu können hat Gemeinderat Stefan Endres beantragt, dort ein Wirtschaftsgebäude zu bauen. // Archiv/Doris Bauer
Sulzthal – Der Museumsgarten von Terra Triassica bietet ein schönes Ambiente für Veranstaltungen. Um ihn besser und öfter nutzen zu können hat Gemeinderat Stefan Endres beantragt, dort ein Wirtschaftsgebäude zu bauen.

Im Museumsgarten in Euerdorf werden aktuell jährlich vier Feste abgehalten. Um künftig eventuell einige mehr Feste und Veranstaltungen mit geringerem organisatorischem Aufwand durchführen zu können, brachte Marktgemeinderat Stefan Endres im Vorfeld der Sitzung einen Antrag zur Errichtung eines Wirtschaftsgebäudes im Museumsgarten ein. Hintergrund seien der hohe Aufwand bei bisherigen Veranstaltungen, sowie die zunehmend schwieriger werdende Helfersituation.

Vorgeschlagen wird ein dauerhafter, funktionaler Bewirtschaftungsbau am Bauhof (Küche, Ausschank, Lager-/Kühlmöglichkeiten sowie Sanitäranlagen), möglichst robust und in die Umgebung des Museumsgartens integriert. Die Maßnahme soll in die laufende Planung der Bauhofsanierung aufgenommen und mit den örtlichen Vereinen abgestimmt werden.

Ziel ist eine bessere Nutzbarkeit des Areals für Veranstaltungen, Synergieeffekte mit bestehenden kulturellen und kirchlichen Angeboten, sowie eine Reduzierung von Aufwand und Kosten für mobile Infrastruktur. Endres bemühte auch gleich einmal die KI mit einem Vorschlag, wie ein solcher Bau aussehen und sich in die Umgebung einfügen könnte.

Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, das Projekt weiter zu verfolgen, und Bürgermeisterin Heike Vogt brachte dafür das Regionalbudget ins Spiel. Sie deutete an, zeitnah zusammen mit Endres, das Gespräch mit den Vereinen zu suchen. „Auch in anderen Gemeinden funktioniert so etwas, wir bringen das in Euerdorf auch auf den Weg“, war sich Michael Röder sicher.

Ein zusätzlicher Parkplatz

Ein weiterer Sitzungspunkt, der für Diskussion sorgte, war die Parkplatzsituation am Friedhof. Es gebe ein paar ausgewiesene Parkplätze im Bereich des Bahnhofes, diese reichten aber nicht aus. Im Bewusstsein, dass auch die Anliegersituation in diesem Bereich nicht ganz einfach ist, einigte man sich darauf zumindest einen Parkplatz in der Ringstraße an der Ringmauer zu schaffen. Die Parkzeit beträgt zwei Stunden, eine Zusatzbeschilderung von 8 bis 20 Uhr wird angebracht. Die in Euerdorf eingesetzte Verkehrsüberwachung wird mit der Kontrolle beauftragt, der Bauhof übernimmt die Parkplatzmarkierung.

Der Marktgemeinderat beschloss des Weiteren eine neue Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen in Anlehnung an das neue Satzungsmuster des Bayerischen Gemeindetags. Da Erschließungsbeiträge in Bayern nicht auf bundesrechtlicher, sondern auf landesrechtlicher Grundlage erhoben werden, sind im Satzungsmuster nunmehr alle für eine Abgabesatzung erforderlichen Mindestinhalte (Schuldner, Abgabetatbestand, Maßstab, Satz der Abgabe, Entstehung sowie Fälligkeit der Abgabeschuld) ausdrücklich enthalten.

Die Regelung zur Verteilung des umlagefähigen Erschließungsaufwands wurde den Erfordernissen der Praxis entsprechend klar strukturiert. Insbesondere ist danach die Anwendbarkeit der satzungsmäßigen Tiefenbegrenzungsregelung auf Grundstücke beschränkt, die vom planungsrechtlichen Innenbereich in den Außenbereich übergehen, sie findet keine Anwendung auf Grundstücke, die vollauf im unbeplanten Innenbereich liegen.

Nichts in den Weg legen will der Rat dem Anwohner in der Kissinger Straße, der einen Antrag auf Abweichung von der Gestaltungssatzung des Marktes Euerdorf gestellt hat. Er beabsichtigt auf der Südseite der Dachfläche des Hauptgebäudes sowie auf dem rückwärtigen Nebengebäude eine PV-Anlage zu installieren. Es sind matte Module mit dunklen Randprofilen zu verwenden. Der Marktgemeinderat stimmte dem Antrag vorbehaltlich der Zustimmung der Unteren Denkmalschutzbehörde und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege zu.

Bushaltestelle Wirmsthal
Wirmsthal in Höhe der Bushaltestelle: Hier gilt Tempo 30 und rechts vor links. Für mehr Sicherheit sollen noch Markierungen auf die Straße aufgebracht und weitere Verkehrszeichen aufgestellt werden. // Hilmar Ruppert

Zur Sprache kam auch die Tempo 30 – Regelung mit rechts vor links in der Hauptstraße im Ortsteil Wirmsthal. Ortsbeauftragter Bernhard Herterich bestätigte, dass das Thema Verkehr in Wirmsthal aktuell wieder heiß diskutiert werde. Eine auf die Straße gemalte Kennzeichnung soll für Abhilfe und langsameres Fahren sorgen. Außerdem sprach man sich für eine erneute Verkehrsmessung mit den eher unscheinbaren „Grauen Kästchen“ aus.

Tipi am Spielplatz in Wirmsthal
Das Tipi am Spielplatz in Wirmsthal ist aktuell vom TÜV gesperrt. Darüber informierte die Bürgermeisterin. // Hilmar Ruppert

Die Sperrung des Tipi auf dem Wirmsthaler Spielplatz sei Ergebnis einer TÜV-Überprüfung, informierte Bürgermeisterin Vogt abschließend das Gremium.

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