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Neue Idee auf dem Tisch
Wermerichshäuser Landwirt kämpft um Hallen - viele Fragen offen
Einige Tonnen Getreide lagern in Münnerstadt -
Maiskörner werden in einer Lagerhalle in der Region Kiew gelagert. Durch den Krieg in der Ukraine können Millionen Tonnen Getreide nicht exportiert werden, was in mehreren Ländern der Welt bereits zu Nahrungsmittelknappheit führt. // ---/Ukrinform/dpa
Münnerstadt – Seit 2020 versucht ein Landwirt, eine Halle im Außenbereich zu errichten. Ob ein neuer Anlauf Erfolg verspricht?

Ursprünglich wollte der Landwirtschaftsbetrieb Behr einfach nur im Außenbereich des Ortes eine Halle für seine Maschinen bauen. Im Jahr 2020 hatte der Stadtrat diesem das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Das Landratsamt stellte jedoch fest, dass er drei bestehende Hallen für die „gewerbliche Lagerung von Getreide“ nutzt, was nicht als „landwirtschaftlich privilegiert“ gilt. Der Landwirt sollte eine dieser Hallen für seine Maschinen nutzen und darf keine weitere Halle im Außenbereich bauen. 

2021 stellte er dann einen Antrag auf ein Sondergebiet (Gewerbegebiet) für die bestehenden und geplanten Hallen – dies würde die Privilegierungsfrage umgehen. Verwaltung und Stadtrat fanden aber: Der Landwirt solle eher seine Getreidehallen oder ein ungenutztes Stallgebäude für seine Maschinen umnutzen, statt eine neue Halle zu bauen.

Neuer Antrag gestellt

Neuer Versuch 2025: Eine Getreidehalle soll auf der Fläche gegenüber der ursprünglichen Planung entstehen, damit der Landwirt eine derzeitige Getreidehalle für seine Maschinen nutzen kann. Für die neue Getreidehalle beantragt er ein Sondergebiet (Gewerbegebiet).

Laut Verwaltung könnten angrenzende Flächen mit in das Gewerbegebiet aufgenommen werden, falls es Interessenten gibt – das sei abzufragen. Zudem sei eine andere Erschließung als vorgeschlagen sinnvoller. Ein weiteres Problem ist die versiegelte Fläche: Es ist unklar, wie viel Oberflächenwasser dort anfällt und wohin es abgeleitet werden soll. Dies sah Umweltreferent Klaus Schebler (Neue Wege) als ernstzunehmendes Problem an. Zudem sollte laut Verwaltung die Ortsbevölkerung in die Entscheidung einbezogen werden. 

Offene Punkte sind zu klären

Leo Pfennig (FW) befand, dass der Antragssteller jetzt auf einem richtigen Weg sei. Er betonte, dass es wichtig sei, die Ortsbevölkerung einzubeziehen. Dies soll passieren, nachdem die anderen Fragen geklärt sind, entgegnete Bürgermeister Michael Kastl (CSU). 

Das Gremium stimmte also dafür, dass die Verwaltung die offenen Punkte für ein Gewerbegebiet klären soll. 

So ging es weiter: 

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